Staudt zur Kritik am VfB-Chef: «In meinen Augen normal»

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Deutschland,

Ex-Präsident Erwin Staudt überrascht es nicht, dass nach dem Abstieg des VfB Stuttgart aus der Fussball-Bundesliga der aktuelle Vereinschef Wolfgang Dietrich in der Kritik steht.

Erwin Staudt war von 2003 bis 2011 Präsident des VfB Stuttgart. Foto: Franziska Kraufmann
Erwin Staudt war von 2003 bis 2011 Präsident des VfB Stuttgart. Foto: Franziska Kraufmann - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch Dietrich hatte kürzlich gesagt, bei sportlichem Misserfolg werde traditionell der Präsident als Erster angegriffen.

«Wenn es nicht läuft, werden Verantwortliche gesucht, das sind in der Regel der Manager und der Präsident. Das ist in meinen Augen normal», sagte Staudt der Deutschen Presse-Agentur. Darüber dürfe man sich als Betroffener nicht beklagen. «Das ist wie der Koch in der Küche. Der darf sich auch nicht beschweren, dass es dort heiss ist», meinte der VfB-Ehrenpräsident.

Auch Dietrich hatte kürzlich gesagt, bei sportlichem Misserfolg werde traditionell der Präsident als Erster angegriffen. Die Kritik habe daher weniger mit seiner Person als mit dem Amt zu tun. Für die Mitgliederversammlung des VfB an diesem Sonntag steht ein Antrag auf Abwahl des 70 Jahre alten Unternehmers auf der Tagesordnung.

Der 71-jährige Staudt führte den Traditionsverein von 2003 bis 2011, in seine Amtszeit fielen die deutsche Meisterschaft 2007 und mehrere Champions-League-Teilnahmen. Dietrich wurde im Oktober 2016 nach dem zweiten Bundesliga-Abstieg von den VfB-Mitgliedern zum Präsidenten gewählt. Nach dem Wiederaufstieg 2017 war der Club im vergangenen Mai erneut in die 2. Liga abgestiegen.

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