Statt Dress: Frauen-Nati trainiert in ihren ersten Klub-Trikots
Ungewohntes Bild beim Training der Schweizer Frauen-Nati: Die Spielerinnen stehen nicht im Nati-Dress auf dem Platz, sondern in den Trikots ihrer Jugendklubs.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Frauen-Nati trainiert in den Trikots ihrer ersten Klubs.
- Jede Spielerin trägt das Shirt des Vereins, bei dem ihre Karriere begann.
- Am Freitag startet die Nati gegen Israel in die WM-Playoffs.
Beim Training der Schweizer Frauen-Nati am Montag in Zürich fällt vor allem eines auf: die Kleidung. Statt im gewohnten Nati-Dress laufen die Spielerinnen in bunt gemischten Klub-Shirts auf.

Dahinter steckt eine schöne Idee. Jede Spielerin trägt das Trikot jenes Vereins, bei dem ihre Fussballkarriere einst begann. «Spezielle Outfits im heutigen Training», schreibt die Frauen-Nati dazu auf Instagram, versehen mit einem Herz-Emoji.
Von Steffisburg bis Höngg
So kehren einige Nati-Stars zumindest für ein Training zu ihren Wurzeln zurück. Ana-Maria Crnogorcevic trägt das Shirt des FC Steffisburg, Alisha Lehmann jenes des FC Konolfingen.

Nadine Riesen läuft im Dress des FC Bühler auf, Géraldine Reuteler in dem des FC Stans. Und Coumba Sow trainiert im Trikot des SV Höngg.
Frauen-Nati vor wichtigen Spielen
Die Aktion fällt in eine entscheidende Phase. Am Freitag bestreitet die Nati in Ungarn das Hinspiel der ersten WM-Playoff-Runde gegen Israel. Das Rückspiel folgt am 13. Oktober in Sion.
Setzt sich die Schweiz durch, wartet in der zweiten Runde Österreich oder Kosovo. Das grosse Ziel von Trainer Rafel Navarro: die WM 2027 in Brasilien.








