Schweizer Nati siegt in Luzern: Zwei kurbeln an – zwei fallen durch!
Die Schweizer Nati siegt zuhause in Luzern gegen Nordmazedonien mit 3:0. Die magere erste Halbzeit lässt zwei Startelf-Spieler gar nicht gut dastehen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati siegt in Luzern am Ende souverän mit 3:0 gegen Nordmazedonien.
- Vor allem in der ersten Hälfte kann die Yakin-Elf aber nicht überzeugen.
- Zwei Einwechslungen nach der Pause wenden das Blatt – und werden entsprechend belohnt.
Auf dem Papier ist es der perfekte Ausklang für den XXL-Nations-League-Zusammenzug: Die Schweizer Nati gewinnt auch Spiel 4 in der langen Länderspiel-Pause. Gegen Nordmazedonien gibt es zuhause in Luzern einen 3:0-Erfolg.
Damit steht die Nati mit einem Bein wieder in der Liga A der Nations League. Aber das Resultat in Luzern trügt ein wenig – denn die erste Hälfte war eine herbe Enttäuschung.
Hier kommen die Noten zum Sieg der Schweizer Nati in Luzern!
Yvon Mvogo

Hat überhaupt nichts zu tun. Ein Dribbling in der Anfangszeit des Spiels geht beinahe ins Auge. Sein Können konnte er gegen harmlose Nordmazedonier gar nie zeigen.
Sascha Britschgi

Ein solides Startelf-Debüt. Er traut sich was, spielt selbstbewusst – aber es gelingt noch nicht alles. Nach Rodriguez’ Auswechslung wechselt Sascha auf die linke Seite. Punkt für ihn, weil er beide Seiten spielen kann.
Nico Elvedi

Zweikampfstark wie gewohnt – Nico ist eine Bank! Und dann auch noch ganz vorne anzutreffen. Schade, dass er das 2:0 verpasst.
Manuel Akanji

In Hälfte eins hätte man sich mehr Initiative gewünscht, als das Spiel der Schweizer Nati nicht in die Gänge kam. Man darf, als Captain und Ersatz für den abwesenden Granit, auch etwas dominanter auftreten. An seinem Spiel gibt es aber nichts zu motzen.
Ricardo Rodriguez

«Rici Nationale» spulte seinen Match am Minimum der Anforderungen runter. Passiert ist nichts – also Schwamm drüber.
Fabian Rieder

Mit seiner Hartnäckigkeit nutzt er die Fehler der nordmazedonischen Abwehr kurz vor der Pause eiskalt zum 1:0 aus. Nach der Pause besser im Spiel, er kommt mehr über die Seite, das tut dem Spiel der Schweizer Nati gut.
Remo Freuler

In der ersten Halbzeit kommt auch Remo nicht auf sein bestes Niveau. Nach den Einwechslungen von Jashari und Manzambi läuft es aber auch bei ihm wieder wie gewohnt.
Vincent Sierro

Diesen Abend wird Vincent wohl nicht vergessen! Ein unterirdischer Auftritt – kein Biss, keine Ideen, steht offensichtlich neben den Schuhen, ist überhaupt nicht im Spiel! So hat er in der Nati nichts verloren – seine Aktien bei Yakin sind nach diesem Spiel sicherlich gesunken …
Djibril Sow

Ein geschenkter Abend – Djibril darf beginnen und soll das Spiel antreiben und lenken. Das gelingt leider gar nicht optimal. Vor der Pause verletzt er sich auch noch und bleibt nach dem Seitenwechsel in der Kabine.
Dan Ndoye

Lange Zeit stolpert Dan auf dem Grümpelturnier-Rasen in Luzern umher. Dann erwacht er und macht das dritte Tor nach einem Grüsel-Fehler in der fehlerhaften nordmazedonischen Abwehr selbst.
Zeki Amdouni

Schon Spiel zwei ohne Bogen-Jubel – aber er setzt vor dem 1:0 hartnäckig nach. So ist er massgeblich an der Führung kurz vor der Pause beteiligt. Ansonsten eher zurückhaltend.
Nach der Pause eingewechselt:
Ardon Jashari

Kommt nach der Pause zum Zug und zeigt, wie wichtig er für unsere Schweizer Nati schon sein kann. Mit Ardon wirkt alles besser organisiert, und die Schweiz spielt eine Klasse besser als vor der Pause.
Johan Manzambi

Olé – seine Einwechslung im zweiten Durchgang bringt dem Spiel die vermisste Dynamik zurück. Mit Johan ist die Nati an diesem Abend eine Spur besser als ohne – er ist der Blickfang unserer Mannschaft. Sein Spiel ist einfach attraktiv und macht Freude, und er belohnt sich mit dem Tor. Sein Schuss wäre zwar zu 100 Prozent haltbar gewesen, aber Geschenke nimmt auch unser Wirbelwind gerne an.












