Humm: Nati-Stürmerin erfährt im Interview vom WM-Ticket

    Simon Binz
    Simon Binz

    Zürich,

    Gegen Wales zittert sich die Schweizer Nati zum Sieg. Fabienne Humm, welche das Siegestor erzielt, erfährt erst im Platzinterview von der Quali.

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    Fabienne Humm erfährt erst im Interview, dass die Nati an der WM ist. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Nati sichert sich im Playoff gegen Wales das WM-Ticket.
    • Fabienne Humm erzielt das Goldtor in der letzten Minute der Verlängerung.
    • Im Platzinterview wird der Playoff-Heldin dann erst klar, dass die Quali definitiv ist.

    Die Schweizer Nati reist nach einem Zittersieg gegen Wales (2:1 n.V.) an die Frauen-WM 2023. Zu verdanken haben die Schweizerinnen diesen Erfolg dem Teamgeist und vor allem der Stürmerin Fabienne Humm.

    Nach ihrer Einewchslung trifft sie für die Nati in der 120. Minute zum entscheidenden 2:1. Nach einer Reuteler-Flanke von links steht Humm goldrichtig und spitzelt den Ball ins Tor. Sekunden später ist die Qualifikation Tatsache.

    Freuen Sie sich auf die Frauen-WM 2023?

    Während ihre Team-Kameradinnen zu diese Zeitpunkt bereits auf dem Spielfeld feiern, gibt Playoff-Heldin Humm dem «SRF» ein Interview. Dabei blickt sie ganz verdutzt in die Kamera, als auf die gelungene WM-Quali angesprochen wird.

    «Also sind wir definitiv schon qualifiziert?», fragt die Fussballerin in die Kamera. Daraufhin nickt ihr wohl die Journalistin zu und Humm reagiert mit: «Ah geil!»

    Über ihr Tor meint sie: «Ich hatte es schon die ganze Woche bemerkt, das Goal kommt. Im 75. Länderspiel das entscheidende Tor zu schiessen – was will man noch mehr.»

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    Erst zählt der Siegtreffer von Ramona Bachmann in der regulären Spielzeit wegen Abseits nicht. Dann schiesst Fabienne Humm die Schweizer Nati in der Verlängerung an die WM. Der Jubel kennt keine Grenzen, es gibt Sieger-Küsschen! - SRF

    Die Routinierin versichert, dass das Team jetzt sicherlich noch etwas feiern werde. Sie hält aber auch fest, dass sie selbst am Mittwoch wieder arbeiten müsse. «Ob schon um sieben Uhr, muss ich aber erst noch abklären», lacht die Spielerin der Schweizer Nati.

    Für die Schweiz wird es die zweite Teilnahme an einer WM-Endrunde. 2015 schied sie in Kanada im Achtelfinal gegen die Gastgeberinnen aus.

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