Schweizer Cup: Diesen Super-Ligisten droht das Sensations-Aus
Sämtliche Schweizer Klubs der Super League sind im Cup noch mit dabei. In der 2. Runde warten auf zwei Teams besonders knifflige Aufgaben.

Das Wichtigste in Kürze
- Heute Abend stehen die ersten Spiele der 2. Cup-Runde auf dem Programm.
- Auf welche Teams der Super League warten besonders schwierige Gegner?
Die 2. Runde des Schweizer Cups steht auf dem Programm. Was zeigen die Mannschaften aus der Super League gegen die unterklassigen Gegner? Zwei Klubs droht besonders grosse Stolpergefahr.
FC Basel
Stade Nyonnais gegen den FC Basel – dieses Duell gab es im Cup bereits dreimal. 1999 setzten sich die Waadtländer nach Penaltyschiessen durch, die beiden letzten Spiele gingen zu Gunsten der Bebbi aus.

Beim letzten Aufeinandertreffen im September 2024 brachte Nyon den FCB an den Rand einer Niederlage. Erst in der 120. Minute sicherte Xherdan Shaqiri seinem Team mit einem verwandelten Penalty das Weiterkommen. Trotzdem reist Rotblau als klarer Favorit zum Schlusslicht der Challenge League.
Stolpergefahr: 10 Prozent
FC St.Gallen
Die Ostschweizer bekommen es wie im Vorjahr mit Rapperswil-Jona aus der Challenge League zu tun. Nachdem man damals erst im Penaltyschiessen reüssieren konnte, will der Titelverteidiger diesmal dominanter auftreten.

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge reisen die Espen mit viel Selbstvertrauen an den Zürichsee. Dass sich das Team von Trainer Enrico Maassen eine Blösse gibt, ist kaum vorstellbar.
Stolpergefahr: 15 Prozent
Servette FC
Die einfachste Aufgabe am Freitag haben die Grenats vor der Brust. Der FC Rotkreuz führt die Tabelle der 2. Liga interregional an. Dennoch haben sie gegen die formstarken Genfer kaum eine Chance.

Nach einem verkorksten Saisonstart holte Servette zuletzt neun Punkte aus vier Spielen. Die Sensation in der Bugel Sportarena bleibt definitiv aus.
Stolpergefahr: 0 Prozent
GC
Die Grasshoppers treffen mit ihrem neuen Trainer Olaf Janssen auf den FC Grenchen aus der fünfthöchsten Schweizer Liga. Die Solothurner befinden sich im Mittelfeld der Tabelle und dürfen sich nun auf ein Cup-Fest gegen den Rekordmeister freuen.

Alles andere als ein deutlicher Sieg der Zürcher wäre eine Überraschung. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge kommt der Cup genau richtig, um wieder Selbstvertrauen zu tanken.
Stolpergefahr: 2 Prozent
FC Sion
Nicht ganz so einfach wird die Aufgabe für den FC Sion, der zum SC Cham reist. Der Tabellendritte der Promotion League braucht einen perfekten Tag, will er den Sittenern ein Bein stellen.

Mit 13 Titeln ist Sion hinter GC und Basel der dritterfolgreichste Verein in diesem Wettbewerb. Finden Boteli, Chouaref und Co. zur gewohnten Form, zieht man problemlos in den Achtelfinal ein.
Stolpergefahr: 10 Prozent
FC Luzern
Die wohl schwierigste Aufgabe aller Super-Ligisten hat der FC Luzern. Die Innerschweizer müssen nämlich zu Patrick Rahmens FC Winterthur. Gegen die Zürcher konnte man vergangene Saison nur eines von vier Duellen für sich entscheiden.

Obwohl der FCW die Generalprobe in Neuenburg 0:3 verlor, ist ihm die Überraschung zuzutrauen. Die Elf um Spielmacher Antontio Marchesano bringt genug Erfahrung mit, um den Achtelfinal zu erreichen.
Stolpergefahr: 40 Prozent
Lausanne-Sport
Die Westschweizer können sich den Frust des verkorksten Saisonstarts von der Seele schiessen. Trotz aktueller Torimpotenz wird man dem regionalen Zweitligisten Winkeln keine Chance lassen. Und vielleicht hilft ein Torfestival, um auch in der Liga endlich den Tritt zu finden.

Stolpergefahr: 0 Prozent
FC Lugano
Auch dem FC Lugano wurde mit dem FC Pully ein eher einfacher Gegner zugelost. Dass sich das Team aus der 2. Liga inter gegen den Tabellenführer aus der Super League durchsetzt, ist nicht möglich. Die Elf von Croci-Torti wird dem Aussenseiter die Hütte vollschiessen.

Stolpergefahr: 0 Prozent
FC Zürich
Vier Spiele in Serie ohne Niederlage: Der FCZ hat sich unter Trainer Marcel Koller stabilisiert. Aktuell grüsst der Stadtclub von Rang fünf der Super League. Mit dem FC Aarau wartet allerdings ein harter Brocken.

Die Mittelländer sind schlecht in die Saison gestartet und lechzen nach Wiedergutmachung. Gerade, wenn es aufwärts geht, wie es dies aktuell beim FCZ tut, ist die Fallhöhe gross. Dennoch reist die Koller-Elf als Favorit ins Brügglifeld.
Stolpergefahr: 30 Prozent
FC Thun
Nur ein Sieg aus den letzten vier Spielen: Der FC Thun blickt auf schwierige Wochen zurück. Die Dreifachbelastung mit Liga, Cup und Europacup scheint dem Meister Probleme zu bereiten. Da kommt doch ein vermeintlicher Aufbaugegner genau richtig.

Klar, der FC Schaffhausen liegt auf Rang zwei der Promotion League. Trotzdem sollte der Klassenunterschied zu gross sein, als dass eine Sensation im Bereich des Möglichen liegt. Die Berner Oberländer werden sich durchsetzen.
Stolpergefahr: 10 Prozent
YB
YB und der Cup gegen Unterklassige: Das war in den letzten Jahren nicht immer von Erfolg geprägt. Auch letzte Saison musste man sich beim FC Aarau früh aus dem Wettbewerb verabschieden. Heuer trifft man in der 2. Runde auf Taverne aus der 1. Liga.

Dass sich die beste Offensive der Super League im Tessin blamiert, ist beinahe unmöglich. Daran dürfte auch Ex-Luganesi Jonathan Sabbatini nichts ändern.
Stolpergefahr: 1 Prozent












