Nau-Experte Flühmann: Verdienter Aarau-Cup-Exploit gegen den FCZ?
Der FC Zürich scheitert im Cup auswärts auf dem Brügglifeld am FC Aarau. Mischi Wettstein analysiert den Cup-Exploit der Aargauer mit Experte Stefan Flühmann.
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Das Wichtigste in Kürze
- Nau.ch-Fussball-Chefreporter Mischi Wettstein analysiert den Cup-Exploit des FC Aarau mit Experte Stefan Flühmann.
- Die Aargauer schalten mit einem 2:0-Sieg auf dem Brügglifeld den FC Zürich aus.
- Ein verdienter Sieg für den Challenge-League-Vertreter? Der Experte meint: Ja.
Die Nachspielzeit für einmal anders!
Nau-Fussballchefreporter Mischi Wettstein hat den Cup-Krimi zwischen dem FC Zürich und dem FC Aarau auf dem Brügglifeld nicht alleine verfolgt. Sondern zusammen mit dem heutigen Freienbach-Trainer (1. Liga Classic) und ehemaligen Rapperswil-Sportchef Stefan Flühmann.
Und die beiden sehen ein Drama – zumindest für das Team von Marcel Koller: Die Zürcher müssen sich auf dem Brügglifeld mit 0:2 geschlagen geben. Ausgerechnet der Ex-FCZ-Profi Daniel Afriyie wird mit zwei Treffern gegen seinen Ex-Klub zum Aarauer Matchwinner.
Nachlässiger FC Zürich stärkt den Gegner
«Der FC Aarau hat sehr solidarisch und diszipliniert über 90 Minuten gekämpft. Und eigentlich verdient gewonnen», lobt Flühmann den Auftritt des Aussenseiters.
«Der FC Zürich hat nach 30 Minuten das Zepter aus der Hand gegeben. Sie haben ihre Qualität nicht mehr wirklich auf den Platz gebracht», urteilt Flühmann. «Und so hat man den FC Aarau gestärkt.»

Der Challenge-League-Tabellensechste habe «sehr leidenschaftlich und robust verteidigt», so Flühmann weiter. «Mit der Fünferkette ist es natürlich nicht einfach, aber vielleicht hätte Zürich am Anfang das Tor machen müssen. Da waren sie überlegen.»
«Chemie und Harmonie beim FC Aarau noch intakt»
Flühmann übt aber auch Kritik an den Zürchern: «Nachdem das 1:0 passiert ist, ist vom FCZ auch wenig gekommen», meint er. «Es ist nie einfach, hier zu spielen. Heute denke ich, dass der FC Aarau den Sieg verdient hat», so Flühmanns Bilanz.

Ein Sonderlob gibt es für Aarau-Trainer Brunello Iacopetta. «Ich glaube, dass die Chemie und die Harmonie noch intakt sind. Für Aarau ist es ein wunderschöner Moment. Aber die Realität geht nächste Woche in der Meisterschaft weiter», erinnert der Freienbach-Trainer.











