GC

Hat GC kein Sprit im Tank, Coach Scheiblehner?

Nach der 0:1-Niederlage gegen Servette rätselt Trainer Gerald Scheiblehner über den blutleeren Auftritt von GC und verteidigt den Dreifachwechsel.

00:00 / 00:00

GC-Trainer Gerald Scheiblehner hat bei seiner Mannschaft eine gewisse Leere verspürt. - Nau.cg

Das Wichtigste in Kürze

  • Trainer Scheiblehner sieht bei GC eine «körperliche und mentale Leere».
  • An der Pressekonferenz verteidigte und erklärte er ausserdem seinen Dreifachwechsel.

GC bleibt auch gegen Servette vieles schuldig. Nach dem 0:1 im Letzigrund sprach Trainer Gerald Scheiblehner ungewöhnlich offen über den schwachen Auftritt seiner Mannschaft. Er erwähnte eine Müdigkeit, die er sich selbst nicht erklären kann.

Auf die Frage, ob seinen Spielern derzeit «der Sprit im Tank» fehle, antwortete der Österreicher ungewohnt deutlich: «Ja, das hat jedenfalls so ausgesehen. Eine Erklärung habe ich aber aktuell eigentlich keine, das muss ich ehrlich sagen.»

Muss GC diese Saison um den Liga-erhalt zittern?

Seine Jungs würden immer hart trainieren, so der GC-Trainer, er sieht deshalb die Müdigkeit nicht als einzige Erklärung. «Es war ausserdem nicht nur körperlich sondern auch mental eine Leere spürbar.»

Scheiblehner spricht von einer grossen Enttäuschung. «Es war einfach nicht gut genug, was wir gezeigt haben. Und natürlich erwarten die Fans ein besseres Auftreten – aber auch wir selbst.»

Scheiblehners Fazit: «Es war einfach zu wenig»

Die Partie begann für GC erneut mit einem Rückschlag nach einer Standardsituation. Wie schon in der Vorwoche gegen den FC Zürich stimmte die Zuteilung bei einem kurz ausgeführten Corner nicht. Servettes Steve Rouiller köpfelte in der 21. Minute vollkommen unbedrängt zum 0:1 ein – der Treffer sollte am Ende das Spiel entscheiden.

00:00 / 00:00

GC-Trainer Gerald Scheiblehner gibt sein Fazit zur Niederlage gegen Servette. - Nau.ch

Scheiblehner zeigte sich von den ersten 30 Minuten seiner Mannschaft ernüchtert: «Von unserer Seite kam einfach zu wenig – vor allem in den ersten dreissig bis fünfunddreissig Minuten.»

Es habe nicht nur die Leistung auf dem Platz gefehlt, sondern auch die Körpersprache habe nicht gereicht. «Es fehlte an Energie. Wir hatten zu wenig Frische für die Duelle – und deshalb hat das in der ersten halben Stunde fürchterlich ausgesehen.»

Dreifachwechsel von GC sorgt für Gesprächsstoff

In der 38. Minute sorgte Scheiblehner für Gesprächsstoff, als er noch vor der Pause drei junge Spieler auswechselte. Es war der Versuch, die Mannschaft wachzurütteln – und ein klarer Eingriff in den Matchplan.

Auf die Frage, wie die ausgewechselten Youngster auf den Entscheid reagierten, sagte er: «Wir hatten das auf der Bank schon kurz besprochen und dann auch noch in der Pause. Und wir haben ihnen versichert, dass es nichts mit ihrer persönlichen Leistung zu tun hatte. Ich habe ihnen gesagt, dass ich eine Verantwortung gegenüber der Mannschaft habe.»

00:00 / 00:00

GC-Trainer Gerald Scheiblehner spricht über den Dreifachwechsel in der ersten Halbzeit. - Nau.ch

«Ich glaube schon, dass die Mannschaft dann erkannt hat, dass sie anders auftreten muss. Meine Aufgabe ist es, die Mannschaft zu unterstützen, das Beste herauszuholen. Mit dem Dreifachwechsel wollte ich dieses Zeichen geben. Teilweise ist es gelungen, aber es war dann doch nicht gut genug.»

Der Trainer von GC betont zudem, dass der Eingriff nicht geplant war: «Es war unangenehm, klar – es war auch nicht mein Ziel, in der ersten Halbzeit drei Spieler zu tauschen. Manchmal erfordert ein Spielverlauf aber so etwas. Dann kann man das vielleicht noch kippen, aber es ist uns leider dann doch nicht gelungen.»

00:00 / 00:00

Servette-Trainer Jocelyn Gourvennec zieht nach dem Sieg seines Teams in Zürich sein Fazit. - Nau.ch

Kommentare

User #2563 (nicht angemeldet)

Ich bin und Bleibe ein GC Fan. Wenn auch heute weiblich. Dennoch aufs Schwerste Enttäuscht. Nicht nur von dem Spiel gegen Servett. Das war aber mit Abstand das Schlimmste was ich je gesehen habe. Mein Fazit für nach dem Abstieg. Direkt in die 2 Liga. Denn Namen Grasshopper in Erdwürmer Wechseln und die Damen Abteilung, selbst wenn auch unsere Ladys gegen den Z nicht gewonnen haben als Vorbild fürs Fussballspielen Nehmen. Wie die Jungs dann wider Hoch kommen weiss ich auch nicht. Eine 2 jährige Frist nach dem wieder Aufstieg in die Super Lieg müssen sie dann Überstehen und dann kann man darüber Reden ob sie wieder GC= Grasshopper Heissen können. Von Meistertitel oder Cup Siegen Reden wir hier aber nicht mehr. Als "noch-ummer-Dauer" GC- Fänin mache ich mir mehr wie Sorgen um die ganze GC Gemeinde oder eben um den guten Namen welcher die Organisation/Institution GC mal hatte. Vom Fussball bis hin zu allen anderen GC-Vereinen. Achja. An was das Liegt? Sicher nicht am Trainer. An den Spielern? Ab und an sieht man das sie Willig sind. Was ich aber noch nie zu sehen bekommen habe ist das Wissen darum wo die Spielen. Nämlich beim Besten Verein in der Schweiz. Früher war das ein Riesen Prestige wenn man bei GC Spielen Durfte. Naja. Und Heute scheint das Verloren zu sein. Herr Sutter erklär den Jungs mal was GC ist. Danke. Es kann nur nichts Nutzen.

User #4660 (nicht angemeldet)

Irgendwie ist bei GC allgemein der Wurm drin.Handball ,der GC Sponsor ist Zahlungsunfähig die Mannschaft verjüngt,spielt gegen den Abstieg.Unihokey,die Mannschaft verjüngt,von Winterthur und Zug überholt es muss gespart werden und sie Spielen gegen den Abstieg.Eishokey die Spielen in Küssnacht und in der Liga wegen Sparkurs gegen den Abstieg.Fussball,das ist allgemein bekannt nur mit Junioren oder aussoetierten.Wenn wundert's gegen den Abstieg.In allen diesen Sportarten war GC einst das mas aller Dinge.Und man fragt sich schon was ist passiert.

Weiterlesen

GC
7 Interaktionen
1:1 gegen FCB
gc
12 Interaktionen
Vergleiche
GC
Vor Lausannne

MEHR GC

GC Lausanne Super League
Dank Asp Jensen
unihockey
Unihockey
GC
5 Interaktionen
Aus Uruguay
GC
18 Interaktionen
Austausch beendet

MEHR AUS STADT ZüRICH

ZSC Lions Fribourg-Gottéron
Ajoie schlägt Kloten
Zürich Demo
5 Interaktionen
Zürich
37 Interaktionen
Zürich
Roger Köppel
230 Interaktionen
Doch keine Uni-Tour