GC

    GC – «Neuorientierung»: Wechsel zum Stadtrivalen

    Der FCZ sinnt im Zürcher Derby vom Samstag gegen GC auf Revanche nach dem 0:3 im Oktober. Das Duell sorgt auch immer neben dem Platz für Geschichten.

    GC FC Zürich
    Am Samstag empfängt der FC Zürich den Stadtrivalen GC zum Derby. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Mai verlässt Videoanalyst Taya Sutter den FC Zürich auf eigenen Wunsch.
    • Mittlerweile arbeitet er für seinen Vater Alain Sutter bei GC.
    • Morgen Samstag kommt es im Letzigrund zum Derby gegen den FCZ.

    Am Samstag steigt im Letzigrund das Zürcher Derby: Der FCZ hat mit GC nach dem 0:3 Anfang Oktober noch eine Rechnung offen.

    Speziell ist das Derby nicht nur für FCZ-Star Steven Zuber (34), der als Spieler für beide Zürcher Clubs bereits auflief. Denn: Nicht nur der 56-fache Nati-Spieler hat in seiner Karriere «über die Gleise» gewechselt.

    Wer gewinnt das Zürcher Derby?

    Im GC-Scouting ist beispielsweise Taya Sutter (23) tätig. Sutter? Genau: Es handelt sich um den Sohn von GC-Sportchef und Nati-Legende Alain Sutter (57).

    Speziell: Taya Sutter war zu Beginn des Jahres noch als Spielanalyst für den Erzrivalen FCZ tätig. Nach der Ernennung seines Vaters zum Hoppers-Sportchef folgte dann der Abgang beim FCZ. Und zwar kurz vor dem Derby vom 10. Mai.

    GC
    Alain Sutter ist seit diesem Jahr Sportchef bei GC. - keystone

    Eine logische Folge, wegen der familiären Verstrickungen beim Erzrivalen? Absolut denkbar, dass man aufgrund der Verwandtschaft zum GC-Sportchef beim FCZ auf den Spielanalysten verzichtet. Und das Arbeitsverhältnis beendet.

    «Nein», sagt FCZ-Präsident Ancillo Canepa auf Nau-Anfrage aber deutlich. Er erklärt die Situation folgendermassen: «Kaya Sutter hat bei uns gekündigt, weil er sich beruflich und ausbildungsmässig neu orientieren wollte. Mit dem Dienstantritt von Alain Sutter hatte dieser Abgang nichts zu tun.»

    FC Zürich
    FCZ-Präsident Ancillo Canepa. - keystone

    Der FCZ erklärt zudem weiter, dass Sutter seine Kündigung bereits im Frühjahr eingereicht habe.

    Dass Taya Sutter jetzt bei GC arbeitet, ist hingegen keine Überraschung: Vater Alain Sutter stellt sich sein Team bei GC seit Amtsantritt aus Vertrauten aus seinem Umfeld zusammen.

    Unter anderem mit Ramin Pandji, den er vom FCSG als «Director of Football Operations» zu den Hoppers holt.

    Da ist es doch naheliegend, dass sich auch für seinen Filius einen Platz in der GC-Organisation finden lässt.

    Kommentare

    User #1815 (nicht angemeldet)

    Das ist auch in der Wirtschaft so. Die guten Leute nimmt man mit; wenn es geht.

    User #1059 (nicht angemeldet)

    Canepa ist ein Träumer!

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