FCZ im Cup out: Bus-Irrfahrt in Aarau als böses Omen, Marcel Koller?
Der FC Zürich scheitert in der zweiten Cup-Runde beim FC Aarau. Schon die Anreise wird zur Odyssee – ein schlechtes Omen oder sogar Psycho-Tricks der Aargauer?
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Zürich verfährt sich auf dem Weg zum Stadion – und verrennt sich dann auch auf dem Rasen im Brügglifeld.
- Nach dem 0:2 im Cup-Sechzehntelfinal hadert Trainer Marcel Koller – und wittert halb-ernst sogar Psycho-Tricks.
- Am Ende sieht der FCZ-Trainer den Fehler aber klar bei seiner Mannschaft.
Der FCZ hatte es am Sonntag in Aarau wahrlich nicht leicht: Schon die Anreise ins Brügglifeld wurde zur Irrfahrt für die Zürcher. Der Team-Bus der Mannschaft von Marcel Koller verfuhr sich im Wohnquartier auf dem Weg zum Stadion kurzerhand.
Nau.ch-Fussball-Chefreporter Mischi Wettstein entdeckte die Irrfahrt, weil er dem Bus zum Stadion folgte – aber ohne sich zu verfahren.
Und auch in der Arena wurde es für die Zürcher nicht besser: Mit 0:2 unterliegt der Super-League-Klub beim zuletzt arg gebeutelten Challenge-League-Tabellensechsten. Für die Zürcher ist die Cup-Saison damit gelaufen. War die Bus-Irrfahrt da vielleicht schon ein schlechtes Omen?

«Es ist ja auch schwierig hier in Aarau, das Brügglifeld zu finden», meint Marcel Koller auf die entsprechende Frage. «Es ist ja mitten im Wohngebiet, und dann gibt es auch noch Baustellen, wo du nicht durchfahren kannst.»
Der FCZ-Trainer ortet sogar einen Anhauch von Psycho-Tricks seitens der Gastgeber. «Mit so einem grossen Bus wäre es vielleicht auch möglich, dass man das vom Verein aus signalisiert, wo der Bus durchfahren muss. Aber vielleicht war das ja auch so gewollt.»
FC Aarau wirft den FC Zürich aus dem Cup
Verloren hat der FCZ das Spiel aber nicht bei der Anreise, sondern auf dem Rasen. Da macht auch Marcel Koller keine Umschweife. «Es ist zu wenig gekommen, wir hatten zu wenig Präsenz und zu viele Abspielfehler», so seine Bilanz.

«Wir hatten unsere Chancen, aber der Gegner hat immer ein Bein, einen Fuss oder eine Hand dazwischen gehalten. Da braucht es auch mehr Überzeugung, mehr Aggressivität. Und auch das Bewusstsein, dass man Top-Chancen auch entsprechend wahrnimmt», so Koller.
Man sei aber nicht mit dem Irrglauben angereist, dass Aarau eine leichte Beute werden würde. «Wir haben auch dagegen gearbeitet, damit das eben nicht der Fall ist. Aber Aarau hat dann eben die Tore geschossen und wir nicht – so ist das Ergebnis zustande gekommen. Der Frust ist sehr gross.»












