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FC Thun – Dähler: «...dann reicht es einfach nicht»

Nach dem Sieg in der Europa-League-Quali muss der FC Thun in der Liga wieder eine Niederlage einstecken. Auch gegen den FCB kassiert der Meister zu viele Tore.

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Thun-Verteidiger Lucien Dähler nach dem 2:4 in Basel im Nau.ch-Interview. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Thun verliert in Basel 2:4.
  • Hinten fallen wieder zu viele Gegentore, vorne bleibt der Meister erneut zu harmlos.
  • Nun reisen die Berner Oberländer nach Island, dann folgt der Auftakt im Cup.

Auch in Basel kassiert der FC Thun wieder viele Gegentore. Im Joggeli unterliegt das Team von Trainer Gian-Luca Privitelli mit 2:4. Für den Meister ist es in der Super League die zweite Niederlage in Serie.

«Wir haben wieder relativ schnelle Gegentore kassiert», sagt Verteidiger Lucien Dähler im Interview mit Nau.ch (Video oben). Trotzdem sei man dann «gar nicht so schlecht» im Spiel gewesen, findet Dähler.

Aber: «Wir machen viele Sachen in den ersten 20 bis 30 Minuten gut aber nicht perfekt – dann reicht es einfach nicht. Das ist am Ende auch eine Qualitätsfrage.»

Erreicht der FC Thun die Top-6?

Dähler beklagt auch die Aktionen nach Ballgewinn, die schon gegen YB ein Problem gewesen seien. «Wir haben nicht unser Spiel gespielt.»

Auf die Tabellensituation blicken mag der Verteidiger nicht. In der Meisterschaft sei man mit den Leistungen nicht zufrieden, besser habe es in der Europa-League-Quali ausgesehen. Nun gelte es, dies im Drei-Tage-Rhythmus auf den Platz zu bringen.

Sow macht dem FC Thun Probleme

Zum Mann des Spiels avanciert Basels Neuzugang Asane Sow. Der 20-jährige Flügelspieler bringt den FCB, bei dem Xherdan Shaqiri zunächst auf der Bank sitzt, schon in der 4. Minute in Führung. Nach einem schnellen Angriff bezwingt Sow Thun-Goalie Niklas Steffen.

Vier Minuten später sollte Basel schon 2:0 führen. Sow spielt im Strafraum Léo Leroy an, der aus sehr guter Position nur den Pfosten trifft. Sein Abschluss wird noch entscheidend abgefälscht.

FC Thun FC Basel
Asane Sow schiesst gegen den FC Thun zwei Tore. - keystone

Nachdem auch Sow das zweite Tor verpasst, kommt der FC Thun in der 16. Minute zur ersten Gelegenheit. Layton Stewart schiesst das Spielgerät knapp am Tor vorbei.

Dann sorgt wieder Sow für Aufsehen: Zunächst köpft er den Ball am zweiten Pfosten neben das Tor. In der 31. Minute erzielt er das 2:0 nach einem schönen Doppelpass mit Leroy.

Kurz vor dem Pausenpfiff bietet sich dem Neuzugang die Chance auf den Hattrick. Steffen geht dieses Mal aber als Sieger aus dem Duell hervor.

Meister bleibt zu harmlos

Nach dem Seitenwechsel zeigen die Thuner weiterhin enttäuschend wenig. Anders der FCB: Zan Celar schlenzt den Ball in der 53. Minute ins weite Eck – Basel führt 3:0.

Nach einer Stunde steht schliesslich auch Shaqiri auf dem Platz. Basel präsentiert sich mit dem komfortablen Vorsprung aber weniger gefährlich als noch in Halbzeit eins.

Auf der Gegenseite kommen die Thuner plötzlich zum Anschlusstreffer: In der 73. Minute hat Stewart am Penaltypunkt nach einer Flanke viel Zeit und Raum. Der Engländer erzielt sein erstes Tor in der Super League.

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Thuns Marc Gutbub im Interview mit Nau.ch. - Nau.ch

Die Reaktion der Gastgeber folgt prompt: Shaqiri kriegt den Ball nach einer Ecke von Sow zugespielt und bringt den Ball im langen Eck unter – 4:1.

Für den Schlusspunkt sorgt Brighton Labeau. In der Nachspielzeit trifft der eigewechselte Thun-Stürmer noch zum 2:4.

Für Thun geht es am Donnerstag (19.30 Uhr) im Europacup weiter. In der dritten Europa-League-Qualirunde steigt das Rückspiel gegen Víkingur Reykjavík in Island. Der 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel ist komfortabel.

Am Sonntag (16 Uhr) folgt die Partie im Schweizer Cup auswärts beim FC Saxon Sports (2. Liga).

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Kommentare

User #4610 (nicht angemeldet)

Thun muss mit einer fast neuen Mannschaft antreten!! Unfair inkl. Trainer!!

User #2013 (nicht angemeldet)

Ich bin sehr gespannt, wo Thun am Saisonende steht!

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