FC Basel

    FC Basel: «FCB und Shaqiri wie verwandelt – FCL zahlt Lehrgeld»

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein

    Basel,

    «Manchmal ist Fussball so einfach», erklärt Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein in seiner Nachspielzeit zum 4:2-Sieg des FC Basel gegen den FC Luzern.

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    Die Nachspielzeit von Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein nach dem FCB-Sieg beim FCL. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trotz frühem Rückstand zeigt sich der FC Basel beim 4:2-Sieg in Luzern wie verwandelt.
    • Captain Xherdan Shaqiri trifft doppelt, verzichtet aber auf ein Nachtreten gegen Ex-Coach Lichtsteiner.
    • Der FC Luzern bezahlt in diesem Spiel Lehrgeld.

    Spiel 1 nach dem Trainer-Knall beim FC Basel! Interims-Coach Luigi Nocentini steht an der Seitenlinie – und macht das richtig gut! Zwar gerät der FCB nach 30 Sekunden bereits in Rückstand, kann aber direkt mit dem 1:1 reagieren.

    FC Basel
    Interimstrainer Luigi Nocentini feiert einen Sieg mit dem FC Basel. - keystone

    Und dann muss man ehrlicherweise sagen: Nach dem fulminanten Start kam vom FCL fast nichts mehr. Von Spielern, von denen ich sonst sehr viel halte, habe ich in diesem Spiel sehr wenig. Sie konnten dieser Partie ihren Stempel nicht aufdrücken.

    FC Basel
    Xherdan Shaqiri darf sich für seinen Doppelpack feiern lassen. - keystone

    Dafür tritt Xherdan Shaqiri wie verwandelt auf! Er sagt es nach dem Spiel zwar diplomatisch: Das sei jetzt wieder der FC Basel, man spiele ein bisschen anders.

    Aber was ihn auszeichnet: Shaq verliert kein schlechtes Wort über den entlassenen Stephan Lichtsteiner. Nachtreten ist nicht seine Art!

    Trotzdem war so klar zu sehen, wie befreit er aufspielen konnte. Zuletzt standen er und Philip Otele nicht in der Startelf – jetzt sagen sie danke: Otele trifft einmal, Shaq zweimal und liefert auch noch einen Assist. Manchmal ist Fussball so einfach!

    FC Luzern
    Der FC Luzern lässt Xherdan Shaqiri zu viel Platz. - keystone

    Der FCL hingegen muss dieses Spiel abhaken, es war vorne nichts und hinten nichts. Aber das ist Lehrgeld, das man ab und zu bezahlen muss. Weiter geht's.

    Soll der FC Basel gleich an Interims-Trainer Luigi Nocentini festhalten?

    Der FC Basel kann auf dieser Leistung aufbauen – die einzige Frage, die sich jetzt stellt: Wer wird neuer Trainer bei den Bebbi? Vielleicht so ein netter Herr wie Luigi Nocentini? Dann würde es passen!

    Kommentare

    User #4451 (nicht angemeldet)

    Ganz ehrlich. Wenn du Trainer beim FCB bist, dann sollte eigentlich der Anspruch an die Spieler sein, dass sie ein Top Level aufweisen. Also sollte der neue Trainer sicherlich mehr Psycholog sein als Fussballausbildner. Also war es doch von vornherein falsch den Lichtsteiner zu holen. Der hatte gerade mal Nachwuchs Erfahrung gesammelt. Und dort soll er auch zurück gehen, damit er lernen kann. Holt einen Menschenfänger. Und einwenig Fussballverständnis. Meinen Pep. Dafür einen Klopp. Die Assistenten sollen den feinschliff machen.

    User #4267 (nicht angemeldet)

    Hallo Alpen Pep, so einfach kann Profi Fussball sein.

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