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FC Aarau verpasst Aufstieg in Barrage-Verlängerung gegen GC

Ronny Reisch
Ronny Reisch

Aarau,

Nach dem torlosen Barrage-Hinspiel geht das Rückspiel in die Verlängerung, der FC Aarau ist in Überzahl. Dann aber sieht Obexer Rot und GC trifft per Penalty.

FC Aarau
Ganz bitter für den FC Aarau: In der Barrage platzt der Aufstiegs-Traum in der Verlängerung. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der FC Aarau scheitert in der Verlängerung des Barrage-Rückspiels am Aufstieg.
  • Zvonarek schiesst GC in Führung, Filet gleicht mit einem Seitfallzieher-Traumtor aus.
  • Kurz vor Schluss fliegt GCs Lee vom Platz – in der Verlängerung sieht Obexer Rot.
  • Ein Penalty entscheidet das Spiel in der Nachspielzeit dann.

Der Aufstiegsfluch des FC Aarau geht weiter: Auch 2025/26 scheitern die Rüebliländer in der Barrage an GC. Nach dem torlosen Hinspiel fällt die Entscheidung im Letzigrund: Dort gewinnen die Hoppers in der Verlängerung mit 2:1.

Hoppers starten stärker

GC übernimmt in den Startminuten die Spielkontrolle, der Ball ist aber noch weit von den Toren entfernt. In der zehnten Minute folgt die erste ordentliche Chance: Lee zwingt Aarau-Goalie Hübel aus spitzem Winkel zur Parade.

GC Aarau
GC kommt früh zur ersten Chance – Aarau-Goalie Hübel hält stark. - Keystone

Der fällige Eckball landet auf dem Kopf von Frey. Der Stürmer drückt den Ball in Richtung der Torecke, aber wieder ist Hübel zur Stelle. Die Aargauer werden in die Defensive gedrückt, überstehen diese Phase aber.

Hammel entschärft Zoukit-Schuss – Zvonarek trifft

Die Gäste tauen zunehmend auf: Ein Obexer-Abschluss geht knapp am Tor vorbei, dann pariert GC-Hüter Hammel einen Fernschuss von Zoukit.

Nach einer halben Stunde ist es dann der Schuss eines GC-Spielers, der im Tor einschlägt. Asp Jensen zieht auf rechts davon und bringt den Ball in die Mitte. Dort legt Lee mit dem Rücken zum Tor ab: Zvonarek kommt angelaufen und haut das Leder in die Maschen.

Filet gleicht per Traumtor aus

GC will nachlegen: Besonders der wirblige Asp Jensen stellt die FCA-Defensive immer wieder vor Probleme. Doch vor der Pause fällt der Ausgleich – und wie! Stürmer Filet nimmt den Ball im Strafraum mit der Brust an und haut ihn traumhaft per Seitfallzieher ins Tor.

Elias Filet
Mit einem absoluten Kunstschuss bringt Elias Filet den FC Aarau auf 1:1 zurück. - Keystone

Nach dem Seitenwechsel wird die Partie deutlich nervöser, es ist zu sehen, was auf dem Spiel steht. Besonders GC lässt sich zunehmend zurückfallen und spielt viele Fehlpässe. Ein Abschluss von Krasniqi sorgt zumindest einmal für Arbeit bei Hübel.

Aber das Spiel ist nun wirklich eine zähe Angelegenheit. Beide Teams wissen: Das nächste Tor kann entscheidend sein. Durch Standardsituationen entsteht teilweise im Ansatz Gefahr, beide Teams spielen aber zu ungenau.

Lee-Aussetzer bringt Rote Karte

Dann verliert Lee in der 88. Minute die Nerven: Frokaj ringt Lee nieder, der aufsteht und seinem Gegenspieler das Knie an den Kopf rammt. Völlig zurecht sieht er dafür die Rote Karte.

Lee
Lee streckt Frokaj mit einem Treffer an den Kopf nieder. Damit schwächt er sein Team in der Barrage-Schlussphase erheblich. - Keystone

GC rettet sich aber in die Verlängerung. Dort halten sich die Hoppers wacker, Aarau hat kaum wirklich gefährliche Torchancen. Dann geht der eingewechselte GC-Captain Abrashi plötzlich zu Boden.

Auch Aaraus Obexer fliegt

Obexer trifft ihn mit dem hohen Bein und sieht Gelb. Abrashi blutet aber heftig und das Spiel ist lange unterbrochen. Der VAR schaltet sich ein und nach Ansicht der Bilder entscheidet Schiedsrichter Schnyder: Rot für Obexer.

Amir Abrashi
Amir Abrashi wird mit dem Fuss im Gesicht getroffen. Eine schmerzhafte Aktion für ihn, die sein Team aber ins Spiel zurückbringt. - Keystone

So geht es mit zehn gegen zehn in die zweite Halbzeit der Verlängerung. Dort wird Hassane im Aarau-Strafraum von Zoukit das Bein gestellt – Penalty. Ngom läuft an und verwandelt.

Schafft der FC Aarau den Aufstieg in der kommenden Saison?

Mehrfach wird es in der Folge nochmal vor dem GC-Tor gefährlich. Die Aarauer können ihre Möglichkeiten aber nicht nutzen. So müssen sie ein zwölftes Jahr in Serie in der Challenge League antreten, während GC in der Super League verbleibt.

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