Fall Jatta: Clubs ziehen Einspruch gegen HSV-Spiele zurück
Die drei Klubs, die Einsprache gegen die Wertung der HSV Spiele eingelegt haben, ziehen diese zurück.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Einsprachen in der Wertung des HSV werden zurückgezogen.
- Hintergrund ist der nun abgeschlossene Fall Jatta.
Im Fall Bakery Jatta ziehen die drei Zweitligisten ihren Einspruch gegen die Wertung der Liga-Spiele gegen den Hamburger SV zurück. Dies teilten der 1. FC Nürnberg, der Karlsruher SC und der VfL Bochum am Dienstag mit.
Zuvor hatte das Hamburger Bezirksamt seine Ermittlungen gegen Jatta eingestellt und ausländerrechtliche Massnahmen wegen der Zweifel an der Identität des Profis abgelehnt.
Keinen Grund mehr für Einspruch
«Mit der Entscheidung der zuständigen Behörde hat sich die sportjuristische Frage für den Club geklärt und wir sehen keine Veranlassung mehr, den Einspruch beim Deutschen Fussball-Bund gegen die Spielwertung» aufrechtzuerhalten, teilten die Nürnberger mit. Mit ähnlichen Worten äusserten sich auch die beiden anderen Vereine.
Laut eines Berichts des Magazins «Sport Bild» soll es Zweifel an Jattas Identität geben. Demnach soll er einen anderen Namen haben und älter als von ihm angegeben sein. Der Gambier war 2015 nach Deutschland geflüchtet und lebte zunächst in der Nähe von Bremen. Seit 2016 spielt er für den HSV und hat noch einen Vertrag bis 2024. Sein Club hatte stets deutlich gemacht, hinter seinem Spieler zu stehen.












