Bielefeld gelingt beim Bundesliga-Comeback 1:1 in Frankfurt

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    Eintracht Frankfurt spekuliert insgeheim mit einer Rückkehr auf die europäische Bühne. Doch nach dem 1:1-Dämpfer gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld sind die Zweifel grösser als der zarte Glaube an ein mögliches Gelingen.

    Die Spieler von Arminia Bielefeld feiern das 1:0 gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Arne Dedert/dpa
    Die Spieler von Arminia Bielefeld feiern das 1:0 gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Arne Dedert/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fredi Bobic flüchtete sich nach dem Bundesliga-Fehlstart in Allgemeinplätze.

    «Ich weiss, dass es Phrasen sind, aber wir haben noch 33 Spieltage und die Saison ist lang», sagte der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt nach dem 1:1 (0:0) gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld.

    Nach einer Bundesligapause von 4137 Tagen war es für die Ostwestfalen ein überraschend starkes Comeback im Fussball-Oberhaus. Vor 6500 Zuschauern im Frankfurter Stadion brachte Cebio Soukou (51. Minute) die Gäste in Führung, die André Silva (62.) ausgleichen konnte. Mit dem Teilerfolg feierte Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus ein gelungenes Erstliga-Debüt. «Das Ergebnis ist unterm Strich gerecht», meinte der 60-Jährige. «Ich bin aber damit zufrieden.»

    Den Frankfurtern bleibt nur der schwache Trost, auch das vierte Saisonauftaktspiel in Serie nicht verloren zu haben. Eintracht-Coach Adi Hütter haderte dennoch mit dem Remis: «Das Ergebnis ist ärgerlich. Ich bin nicht zufrieden.»

    Der Europa-League-Teilnehmer der letzten zwei Jahre hatte in der heimischen Arena den Liga-Rückkehrer in der ersten Halbzeit bis auf Ausnahmen fest im Griff. Aus dieser Überlegenheit konnte die Eintracht jedoch kein Kapital schlagen, da auch beste Chancen nicht genutzt wurden, wie in der 51. Minute.

    Eine gefühlvolle Hereingabe von Filip Kostic, der vor einer Woche im DFB-Pokalspiel beim TSV 1860 München (2:1) gesperrt war, nahm Danny da Costa (22.) den Ball volley, drosch ihn aber aus Nahdistanz knapp links am Tor vorbei. Zwei Minuten später sorgte der Frankfurter erneut für Torgefahr - nur vor dem eigenen Gehäuse: Einen Eckstoss von Marcel Hartel lenkte er an den eigenen Pfosten. Und in der 32. Minute hatte wiederum die Eintracht die Gelegenheit zur Führung zu gegen, doch der von Bas Dost klug frei gespielte André Silva konnte Arminia-Keeper Stefan Ortega per Hacke nicht überwinden.

    Eintracht-Coach Adi Hütter reagierte und brachte nach der Pause in Neuzugang Steven Zuber und Aymen Barkok zusätzliche Offensivkräfte, um noch mehr Druck und endlich ein Tor zu machen. Stattdessen gab es erstmal aber eine kalte Dusche. Nach Vorarbeit von Sergio Cordova erzielte Soukou das 1:0 und sein erstes Bundesliga-Tor, nach dem kurz zuvor Sebastian Rode nur an die Latte geköpft hatte.

    Dank Antreiber Kostic auf der linken Aussenbahn schafften die Frankfurter zumindest noch den Ausgleich: Eine Hereingabe des Serben verlängerte Dost per Kopf und Silva drückte den Ball zum Ausgleich über die Torlinie. Die Schlussphase brachte Liga-Rückkehrer Bielefeld mit Kampfgeist, Cleverness und etwas Glück über die Runden. Schliesslich fehlte bei einem Kopfball von Martin Hinteregger kurz vor Ende der offiziellen Spielzeit nicht viel zum 2:1.

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