Aue-Boss: Aufstieg kann perspektivisch negativ sein

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Trotz des derzeitigen sportlichen Erfolgs von Fussball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue träumt Präsident Helge Leonhardt nicht vom Aufstieg in die Bundesliga.

    Schaut perspektivisch: Aue-Präsident Helge Leonhardt. Foto: Robert Michael/zb/dpa
    Schaut perspektivisch: Aue-Präsident Helge Leonhardt. Foto: Robert Michael/zb/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Ein Aufstieg in die Bundesliga kann perspektivisch negativ sein.

    Der Unternehmer warnt dagegen vor den Gefahren.

    «Ein Aufstieg in die Bundesliga kann perspektivisch negativ sein. Man kann da richtig absegeln. Man muss wissen, was man kann», sagte Leonhardt in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Das Team von Trainer Dirk Schuster ist nach neun Spieltagen Tabellenvierter, liegt drei Punkte hinter Relegationsrang drei.

    Ungeachtet der Bedenken würde sich Leonhardt allerdings nicht gegen einen Aufstieg wehren. «Wir würden das voll annehmen und als Herausforderung mitnehmen, aber die Fallhöhe kann extrem sein», sagte der 60-Jährige. «Man muss Verträge so gestalten, dass man den Kader dann im Falle eines Abstiegs auch halten kann. Letztlich geht es immer um die Wettbewerbsfähigkeit. Mit einem Golf, mag er noch so schön sein, kann man auch nicht die 24 Stunden in Le Mans gewinnen», meinte Leonhardt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Häggenschwil SG
    46 Interaktionen
    Zählerin baff
    stella kolumne
    49 Interaktionen
    Stella

    MEHR IN SPORT

    YB
    Kopfball-Tor
    Vozinha Colo-Colo WM 2026
    Kap-Verde-Goalie
    Zizou
    4 Interaktionen
    Auch Italien siegt
    Marco Odermatt
    2 Interaktionen
    Verletzungs-Pech

    MEHR AUS DEUTSCHLAND