Der Cupfinal 2014 zwischen FC Basel und dem FCZ in Bern war von Krawallen und Ausschreitungen geprägt. Trotzdem schaut man dem diesjährigen Cupfinal wesentlich entspannter entgegen.
In Bern befürchtet man keine Ausschreitungen vor dem Cupfinal. - Nau
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Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Cupfinal 2014 in Bern ist es zu heftigen Ausschreitungen gekommen.
  • Trotzdem sehen die Wirten und Ihnaber der Geschäfte in der Innenstadt dem Anlass gelassen entgegen.

Keine Anspannung vor diesjährigen Cupfinal

Auch dieses Jahr gibt es Fanmärsche der beiden Lager. Die Gäste aus Zürich versammeln sich am Vormittag an der Schanzenstrasse. Ihre Weg führt durch die Länggasse zum Bierhübeli, dann an der Reitschule vorbei über die Lorrainebrücke und von dort durch Lorraine und Breitenrain zum Stadion.

Beim Cupfinal 2014 zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich lief einiges aus dem Ruder. Alles begann damit, dass das Lager des FCZs von der Route ihres Fanmarsches abkam und sich in Richtung Bärenplatz zu den FCB-Fans bewegten. Mit einem Grossaufgebot der Polizei inklusive Wasserwerfer, Tränengas und Gummischrot konnten die Einsatzkräfte ein Zusammentreffen der Fans verhindern.

Trotz der Erfahrungen in der Berner Innenstadt von vor vier Jahren wird dem diesjährigen Cupfinal gelassen entgegengeblickt. Christian Gfeller, Inhaber des Restaurants Gfeller auf dem Bärenplatz, ist mittendrin. Trotzdem hat er keine Angst. Er werde aber keine Stühle vor dem Restaurant aufstellen – vor vier Jahren wurde dieses Mobiliar beschädigt. «Jetzt haben sie gar nichts mehr zum rumwerfen», sagt Gfeller. «Wir haben genug Bier, die Fans können kommen!»

Trotzdem entstand ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Diverse Schaufenster wurden eingeschlagen und Geschäfte geplündert. Noch vor dem Stadion wurden 45 Personen festgenommen.

Auch Marc Heeb, Abteilungsleiter der Orts- und Gewerbepolizei sieht dem Event gelassen entgegen. Gegenüber Nau verrät er, dass sie keine speziellen Vorschriften für das Event geplant haben: «Wir stellen eigentlich nur moblie Toiletten auf.».

Berner Beizer: «Wir haben keine Angst»

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