Trotz der schwachen Leistungen der letzten Wochen bleibt Ronald Koeman (58) Trainer von Barca. Präsident Joan Laporta (59) stärkt dem Holländer den Rücken.
Ronald Koeman
Ronald Koeman bleibt bis auf Weiteres Trainer des FC Barcelona. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ronald Koeman bleibt Trainer des FC Barcelona.
  • Trotz Negativ-Serie stärkt Präsident seinem Coach den Rücken.
  • Nach dem Messi-Abgang stecken die Katalanen in einer Krise.

Der FC Barcelona steckt in einer Krise. In der Liga tun sich die Katalanen schwer und auch in der Champions League steht der Klub nicht gut da. Trotz allem will man beim FCB nichts von einem Trainerwechsel wissen.

«Koeman bleibt Trainer von Barça. Wir meinen, dass er aus vielen Gründen einen Vertrauensvorschuss verdient.» Dies erklärte Barca-Präsident Laporta wenige Stunden vor der Liga-Begegnung des Teams bei Atlético Madrid. Auch eine Niederlage werde an dieser Haltung nichts ändern, versicherte der Club-Boss vor Journalisten in Madrid.

Rufe nach Entlassung von Ronald Koeman

Die Rufe nach einem Trainerwechsel waren in Katalonien nach dem 0:3 am Mittwochabend im Champions-League-Duell bei Benfica Lissabon lauter geworden. Laporta meinte, er verstehe den Unmut.

«Wir alle verstehen das, weil die Ergebnisse nicht stimmen. Aber ich bitte die Fans um etwas Geduld mit dem Trainer. Er hat das verdient. Wenn die Verletzten wieder einsatzfähig sind, wird die Mannschaft besser werden», meinte Laporta.

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Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, stärkt Ronald Koeman den Rücken. - dpa

Beim ersten Königsklassen-Spiel waren die Schützlinge des 58 Jahre alten Niederländers daheim gegen den FC Bayern ebenfalls mit 0:3 untergegangen. In der Liga hat Barça - ohne Superstar Lionel Messi - nach nur sieben Runden bereits fünf Punkte Rückstand. Allerdings hat man ein Spiel weniger als die Madrilenen und viele andere Teams bestritten.

Obwohl Ronald Koeman vorerst Coach von Barca bleibt, sitzt er am Samstagabend nicht auf der Bank der Gäste: Nach einer Roten Karte beim FC Cádiz am 23. September war er für zwei Liga-Spiele gesperrt worden.

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