Stade de France

    Polizeipräfekt: Versagen bei Einsatz am Stade de France

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    Spanien,

    Nach dem Chaos am Stade de France rund um das Champions-League-Finale hat der Pariser Polizeipräfekt ein Scheitern eingeräumt.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lallement sagte, dass eine grosse Menschenmasse um das Stadium herum gewesen sei.

    «Das war ganz offensichtlich ein Versagen», sagte Didier Lallement bei einer Anhörung im Innenausschuss des französischen Senats. Denn Menschen seien angegriffen und das Bild Frankreichs erschüttert worden. Man habe aber ermöglicht, dass das Match zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid stattfinden konnte und dass es weder Schwerverletzte noch Tote gegeben habe.

    «Das war ganz offensichtlich ein Versagen», sagte Didier Lallement bei einer Anhörung im Innenausschuss des französischen Senats. Denn Menschen seien angegriffen und das Bild Frankreichs erschüttert worden. Man habe aber ermöglicht, dass das Match zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid stattfinden konnte und dass es weder Schwerverletzte noch Tote gegeben habe.

    Lallement sagte, dass eine grosse Menschenmasse um das Stadium herum gewesen sei. Um die Menschen zurückzudrängen, sei schliesslich auch Tränengas eingesetzt worden, da die Menschen den Aufforderungen der Beamten nicht nachgekommen seien. «Mir ist bewusst, dass auch Menschen mit guter Absicht vom Gas getroffen wurden», sagte Lallement. «Das tut mir im Namen der Polizeipräfektur total leid, aber ich sage es noch einmal, es gab leider kein anderes Mittel.» Tränengas sei abgesehen von direkten körperlichen Angriffen die einzige Möglichkeit der Polizei, Menschenmassen zum Rückzug zu bewegen.

    Lallement sagte, dass eine grosse Menschenmasse um das Stadium herum gewesen sei. Um die Menschen zurückzudrängen, sei schliesslich auch Tränengas eingesetzt worden, da die Menschen den Aufforderungen der Beamten nicht nachgekommen seien. «Mir ist bewusst, dass auch Menschen mit guter Absicht vom Gas getroffen wurden», sagte Lallement. «Das tut mir im Namen der Polizeipräfektur total leid, aber ich sage es noch einmal, es gab leider kein anderes Mittel.» Tränengas sei abgesehen von direkten körperlichen Angriffen die einzige Möglichkeit der Polizei, Menschenmassen zum Rückzug zu bewegen.

    Die Polizei in Paris registrierte rund um das Finale Ende Mai mehr als 100 Festnahmen und 230 Verletzte. Die Europäische Fussball-Union UEFA erklärte das Chaos beim Einlass durch das hohe Aufkommen von Fans ohne gültige Tickets und gab einen unabhängigen Untersuchungsbericht in Auftrag. Die Anstosszeit wurde um mehr als eine halbe Stunde verschoben. Fanvertreter kritisieren eine einseitige Darstellung der UEFA.

    Videoaufnahmen gelöscht

    Unterdessen wurde bei der Anhörung im Senat bekannt, dass die Aufnahmen der Videoüberwachung am Stade de France inzwischen gelöscht worden sind und für eine Rekonstruktion der Abläufe nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach sieben Tagen seien die Kamerabilder automatisch gelöscht worden, da die Justiz sie nicht zur Auswertung angefordert habe, sagte ein Verantwortlicher des Fussballverbandes, wie der Sender France Info berichtete.

    Die Polizei in Paris registrierte rund um das Finale Ende Mai mehr als 100 Festnahmen und 230 Verletzte. Die Europäische Fussball-Union UEFA erklärte das Chaos beim Einlass durch das hohe Aufkommen von Fans ohne gültige Tickets und gab einen unabhängigen Untersuchungsbericht in Auftrag. Die Anstosszeit wurde um mehr als eine halbe Stunde verschoben. Fanvertreter kritisieren eine einseitige Darstellung der UEFA.

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