Ohne Neuer gegen Leverkusen - Bayern-Start «in heisse Phase»

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    Fussball-Nationaltorhüter Manuel Neuer wird beim FC Bayern München im Bundesliga-Topspiel gegen Bayer 04 Leverkusen noch kein Comeback nach seiner Knieverletzung geben.

    Training FC Bayern München
    01.03.2022, Bayern, München: Fussball, Bundesliga, Training, FC Bayern München: Torhüter Manuel Neuer hält einen Ball in den Händen. Foto: Matthias Balk/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ - dpa

    Der 35 Jahre alte Kapitän hatte knapp vier Wochen nach der Operation am rechten Knie erstmals wieder mit dem Team trainiert. «Wir sind extrem gut im Zeitfenster», sagte Trainer Julian Nagelsmann anschliessend zu Neuers Fitnesszustand. Er sei aber «noch keine Option» für das Heimspiel gegen den Tabellendritten an diesem Samstag (15.30 Uhr).

    «Mit einem Training wäre das ein bisschen blauäugig, ihn da sofort reinzuwerfen», sagte Nagelsmann. Das Ziel sei, dass Neuer «so früh wie möglich» wieder spielen könne, eventuell schon am Dienstag im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen RB Salzburg. «Mal gucken, wie weit das dann sinnvoll ist. Das ist ein kleines Ziel, wo wir hinschauen, wo es klappen kann», berichtete der Bayern-Coach.

    Müller und Süle gegen Leverkusen dabei

    Gegen die offensivstarken Leverkusener steht dagegen Thomas Müller beim Spitzenreiter nach einer zweiten Corona-Infektion wieder zur Verfügung. Lucas Hernández wird wegen einer Gelb-Sperre in der Abwehr fehlen. Nationalverteidiger Niklas Süle ist aber nach Rückenproblemen wieder voll belastbar und damit einsatzfähig. Marcel Sabitzer geht es nach einer Erkältung besser. Im Mittelfeld plant Nagelsmann erneut mit Youngster Jamal Musiala, wie er ankündigte.

    Ein Schlüssel zum Sieg ist für Nagelsmann die Restverteidigung seiner Mannschaft gegen die schnellen Bayer-Angreifer um Moussa Diaby. Für den Bayern-Coach beginnt nun «die heisse Phase» der Saison. Die Stimmung sei intern nach dem jüngsten 1:0-Erfolg in Frankfurt wieder deutlich besser, berichtete Nagelsmann: «Der Geist ist wieder angenehmer in der Mannschaft und im Club.»

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