Marco Reus

    Marco Reus hofft auf Comeback im Januar

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    Deutschland,

    Marco Reus arbeitet an seinem Comeback und geht mit dem BVB auf Asien-Tour. Trotz der verpassten WM bleibt der Dortmunder Kapitän optimistisch – auch in Hinblick auf die EM 2024.

    Statt zur WM in Katar geht Marco Reus mit Borussia Dortmund auf Asienreise.
    Statt zur WM in Katar geht Marco Reus mit Borussia Dortmund auf Asienreise. - Andreas Gora/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

    Fussball-Nationalspieler Marco Reus hat seine erneute verletzungsbedingte Absage eines grossen Turniers einigermassen gut verdaut und blickt zuversichtlich auf sein Comeback im neuen Jahr.

    «Grundsätzlich tut das sehr, sehr weh, bei der WM nicht dabei zu sein. Ich habe alles dafür getan, aber es gab ein paar Komplikationen. Ich habe die Verletzung am Sprunggelenk schon zu lange und hätte längst wieder fit sein müssen. Ich habe vielleicht zu früh angefangen, um wieder in den Rhythmus zu kommen», sagte der Kapitän von Borussia Dortmund dem TV-Sender Bild.

    «Das gehört zum Leistungssport dazu. Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch und werde vernünftig damit umgehen», sagte der 33-Jährige. «Die Möglichkeit auf eine Teilnahme an der EM 2024 in Deutschland schliesst Reus auch nicht aus. «Man soll niemals nie sagen. Aber bis dahin kann noch viel passieren. Da bin ich für alles offen.» Nun stehe aber erstmal die völlige Genesung und eine vernünftige Reha im Vordergrund. Sein Ziel: Am 2. Januar topfit und ohne Schmerzen die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Bundesligasaison aufzunehmen.

    Mit dem BVB in Asien

    Trotz der Verletzung nimmt Reus an der am 21. November beginnenden Asien-Reise des BVB mit den Stationen Singapur, Malaysia und Vietnam teil. «Wir haben viele Gespräche darüber geführt und abgewägt. Marketingtechnisch ist diese Reise für den Verein unheimlich wichtig und als Kapitän will man natürlich trotzdem dabei sein und dem Verein vor Ort helfen. Ich hoffe, dass wir dort gute Möglichkeiten haben, weiter zu trainieren. Im Physiobereich sind wir da gut aufgestellt», erklärte der Offensivspieler.

    Mit dabei in Asien ist auch Nationalspieler Mats Hummels, der nicht für die WM nominiert wurde. Trost benötige der Innenverteidiger aber nicht, befand Reus. « Das macht jeder mit sich selbst aus in einer solchen Situation. Er weiss, dass er eine hervorragende Hinrunde gespielt hat, leider hat der Bundestrainer anders entschieden. Aber Mats ist stark genug im Kopf, um sich jetzt Ruhe zu gönnen und im neuen Jahr wieder anzugreifen», sagte der BVB-Kapitän.

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