Laut Sportchef Max Eberl würde auch ein ablösefreier Abgang der Leistungsträger Matthias Ginter und Denis Zakaria am Ende der Saison Borussia Mönchengladbach nicht vor grössere Probleme stellen.
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl kündigt Vertragsgespräche mit den Spielern Ginter und Zakaria an. Foto: Marius Becker/dpa
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl kündigt Vertragsgespräche mit den Spielern Ginter und Zakaria an. Foto: Marius Becker/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bislang hatten die Verantwortlichen des Fussball-Bundesligisten stets betont, Verträge von Leistungsträgern nicht einfach auslaufen lassen zu können, ohne Ablösesummen zu generieren.

«Das wäre nicht gut, aber selbst dann würde es für uns weitergehen», sagte Eberl im Sport1-«Doppelpass».

Bislang hatten die Verantwortlichen des Fussball-Bundesligisten stets betont, Verträge von Leistungsträgern nicht einfach auslaufen lassen zu können, ohne Ablösesummen zu generieren. Ein Wechsel Zakarias hatte sich im Sommer aus verschiedenen Gründen zerschlagen. Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie hatte sich die Borussia zudem ausserstande gesehen, Ginter ein «adäquates Angebot» zur Vertragsverlängerung zu unterbreiten. Die Kontrakte beider Spieler laufen nun im kommenden Sommer aus.

Eberl deutete am Sonntag an, Ginter demnächst ein Angebot vorlegen zu können. Grund dafür sei die schnellere Rückkehr der Zuschauer in den Stadien. «Schneller als gedacht, sind wir jetzt wieder bei 46.000. Jetzt kommt wieder mehr Geld rein», sagte Eberl. «Es ist jetzt eine andere Kalkulation.» Auch bei Zakaria, der sich aktuell wieder seiner Topform nähert, fühle er sich «nicht chancenlos», sagte Eberl: «Es ist in Arbeit.»

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