Champions League: Real und PSG weiter, Juve-Comeback nicht belohnt
Real Madrid und Paris Saint-Germain haben die Playoffs in der Champions League überstanden. Juventus wird für ein historisches Comeback nicht belohnt.

Das Wichtigste in Kürze
- Real Madrid und Paris Saint-Germain stehen im Achtelfinal der Champions League.
- Real siegt zuhause gegen Benfica, PSG genügt ein 2:2 gegen Monaco.
- Juventus Turin macht gegen Galatasaray einen Drei-Tore-Rückstand wett – und verliert doch.
Real Madrid und Paris Saint-Germain sind letztlich souverän in den Achtelfinal der Champions League eingezogen. Die Königlichen setzen sich zuhause mit 2:1 gegen Benfica Lissabon durch. Dem Titelverteidiger PSG genügt ein 2:2-Heimremis gegen die AS Monaco. Juventus sorgt unterdessen für ein Wahnsinns-Comeback, das am Ende aber nicht belohnt wird.
Real Madrid ringt Benfica nieder
Die Madrilenen erwischen einen denkbar schlechten Start, Rafa Silva trifft nach einer Viertelstunde zum 1:0 für Benfica. Aber die Königlichen antworten postwendend, Aurelien Tchouameni gleicht zwei Minuten später aus. Das vermeintliche 2:1 durch Arda Güler nach einer halben Stunde wird vom VAR wegen Abseits zurückgenommen.

Zehn Minuten vor Schluss sorgen die Königlichen dann aber doch für die Entscheidung. Vinicius Junior trifft nach Valverde-Vorarbeit zum 2:1. Dabei bleibt es trotz neunminütiger Nachspielzeit.
PSG genügt Remis gegen Monaco
Die Monegassen mit Denis Zakaria und Philipp Köhn machen von Beginn an Druck. Kurz vor der Pause gelingt Maghnes Akliouche auch tatsächlich das 1:0. Damit ist das 2:3 aus dem Hinspiel zunächst wettgemacht. Aber nach einer Stunde sieht Mamadou Coulibaly binnen vier Minuten erst Gelb, dann Gelb-Rot.

Die Unterzahl wird direkt bestraft: Marquinhos trifft nur eine Minute später zum 1:1 für Paris Saint-Germain. Sechs Minuten später bringt Khvicha Kvaratskhelia die Hausherren dann in Führung. Der Ausgleich der Monegassen in der Nachspielzeit kommt dann zu spät.
Irres Juventus-Comeback nicht belohnt
Die Fans in Turin sehen ein über weite Strecken unschönes Spiel mit vielen rüden Fouls. Juventus geht mit einem 2:5-Defizit aus dem Hinspiel mit viel Druck in die Partie. Zwar führen die Turiner zur Pause durch ein Elfmeter-Tor von Manuel Locatelli mit 1:0. Aber kurz nach dem Seitenwechsel sieht Lloyd Kelly nach einer harten VAR-Entscheidung Rot.

Doch der Platzverweis scheint Juventus eher zu beflügeln: Erst trifft Federico Gatti nach Flanke von Kalulu zum 2:0 nach 70 Minuten. Und in Minute 82 zimmert Weston McKennie den Ball nach einem Freistoss per Kopf unter die Querlatte. Damit rettet er die Alte Dame in die Verlängerung.
Aber das Happy End bleibt den Turinern am Ende verwehrt: Kurz vor Ende der ersten Verlängerungs-Halbzeit trifft Victor Osimhen aus einem schönen Vorstoss zum 1:3. Zuvor hatte Ex-FCB-Star Edon Zhegrova für Juventus eine Gross-Chance auf das 4:0 ausgelassen.

Juventus wirft in Unterzahl nochmals alles nach vorne, Zhegrova und Kostic haben Chancen auf das vierte Tor. Aber Galatasaray besiegelt das Aus der Alten Dame in der Champions League: Baris Alper Yilmaz trifft in Minute 119 zum 2:3 aus Sicht der Türken. Damit steht Gala im Achtelfinal der Königsklasse.
















