Nach Antisemitismusvorfall: Union ermittelt ersten Täter

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    Deutschland,

    Nach den antisemitischen Vorfällen beim Europa-Conference-League-Spiel des 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa ist ein erster Täter ermittelt worden, teilte der Fussball-Bundesligist mit.

    Union-Fans sollen israelische Fussball-Anhänger von Maccabi Haifa antisemitisch beleidigt haben. Foto: Matthias Koch/dpa
    Union-Fans sollen israelische Fussball-Anhänger von Maccabi Haifa antisemitisch beleidigt haben. Foto: Matthias Koch/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Wir haben daher alle uns zur Verfügung stehenden Massnahmen eingeleitet, um diese Person aus unseren Reihen zu entfernen.

    Gegen den Täter, der bei der Partie eine Gruppe deutscher Fans von Maccabi Haifa attackiert hatte, ist ein Ausschlussverfahren aus dem Verein eingeleitet worden.

    «Wir haben daher alle uns zur Verfügung stehenden Massnahmen eingeleitet, um diese Person aus unseren Reihen zu entfernen. Alle uns vorliegenden Informationen haben wir darüber hinaus an das ermittelnde Landeskriminalamt übermittelt», wird Union-Präsident Dirk Zingler in der Mitteilung zitiert.

    Der identifizierte Täter erhält zudem ein unbefristetes Hausverbot sowie ein Zutrittsverbot zu allen Veranstaltungen des Vereins. Union beantragt beim Deutschen Fussball Bund zudem ein bundesweites Stadionverbot. Der Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamtes ermittelt gegen mehrere Personen, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

    Ein Nachspiel droht dem Verein auch von Seiten der UEFA. Die Europäische Fussball Union hat eine disziplinarische Untersuchung eingeleitet.

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