Sprunger schiesst Gottéron zum Sieg in Davos

Nicola Wittwer
Nicola Wittwer

Prättigau,

Im dritten Finalspiel gibt es den dritten Auswärtssieg. Fribourg-Gottéron jubelt dank eines 40-Jährigen.

Julien Sprunger HC Davos
Julien Sprunger (l) schiesst in der zweiten Verlängerung das 3:2 gegen den HC Davos. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Davos verliert Spiel 3 zuhause gegen Gottéron 3:2 nach Overtime.
  • Das goldene Tor erzielt Julien Sprunger in der 89. Minute.
  • Spiel 4 findet am Freitagabend in Fribourg statt.

Der HC Davos verliert Spiel 3 der Finalserie gegen Fribourg-Gottéron 2:3 – und das in der zweiten Overtime. Erneut geht das Heimteam als Verlierer vom Eis.

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Fribourg bejubelt in der 15. Minute die Führung: Nach einem Scheibengewinn im Davoser Aufbau geht es ganz schnell. Marcus Sörensen kommt auf der linken Seite zum Abschluss und trifft zum 1:0.

Die Reaktion des HCD? Sie erfolgt nur Sekunden später! Simon Knak kommt vor dem Tor an den Puck und vernascht Reto Berra – 1:1!

HC Davos Fribourg-Gottéron
Simon Knak schiesst nur Sekunden nach dem 0:1 das erste Tor des HC Davos. - keystone

Kurz vor Spielmitte nutzen die Davoser im Powerplay einen Fribourger Wechsel gnadenlos aus. Von Goalie Sandro Aeschlimann geht die Scheibe zu Knak und dann blitzschnell zu Filip Zadina. Der Tscheche lässt sich nicht zweimal bitten und trifft in der 29. Minute zum 2:1.

Der HC Davos geht verdient mit der Führung ins Schlussdrittel, muss dort aber den Ausgleich hinnehmen. In der 48. Minute gelingt Lucas Wallmark per Backhand ein Traumtor. Das 2:2 hält bis zur dritten Sirene Bestand – es geht in die Verlängerung.

HC Davos Fribourg-Gottéron
Der Schwede Lucas Wallmark gleicht wunderschön zum 2:2 aus. - keystone

Für die Entscheidung sorgt schliesslich Julien Sprunger – und das erst in der zweiten Overtime nach insgesamt 89 Minuten. Die 40-jährige Gottéron-Legende beendet nach der Finalserie seine Karriere.

Spiel vier findet am Freitag (20 Uhr) in Fribourg statt.

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Kommentare

User #3774 (nicht angemeldet)

Fribourg wird sich vermutlich herzlich bei den 4 "fast blinden" Schidsrichtern bedanken, denn in einem normalen Spiel mit "sehenden" Schiedsrichtern wäre Fribourg zu Viert auf dem Spielfeld gestanden und hätte das Goal kaum erzielt. Somit danke den vier Herren in weiss/schwarz und für den super Entscheid und die Spielentscheidung. Vier super ausgebildete Herren und jeder kratzt sich ein wenig an den Nüssen und hat nichts gesehen ... :-), :-), :-), ...

User #1334 (nicht angemeldet)

Das Geld für Schiris könnte man sich sparen, ....Doppelhänder Stockschlag nicht gesehen, du meine Güte! Ich hoffe das wird für Wallmark Konsequenzen haben, .......sowas geht gar nicht bei einem Finalspiel!!

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