Hätte Meier für diesen Check härter bestraft werden müssen?
Die Eishockey-Nati bezwingt Schweden im WM-Viertelfinal souverän mit 3:1. Vor der zweiten Drittelpause droht zwischenzeitlich eine zweite grobe Strafe.
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Das Wichtigste in Kürze
- Timo Meier entgeht einer Fünf-Minuten-Strafe gegen Schweden nur knapp.
- Der Nati-Stürmer trifft einen Gegenspieler mit dem Knie an dessen Knie.
- Die Schiedsrichter ahnden nur einen Cross-Check.
3:1! Die Schweiz bezwingt an der Heim-WM in Zürich auch Angstgegner Schweden und steht im Halbfinal.
Dabei sieht es am Donnerstagabend zunächst nicht rosig aus. In der siebten Minute geht Schweden in Führung, dann muss Dean Kukan wegen eines Cross-Checks ins Gesicht eines Schweden unter die Dusche.
Timo Meier im Glück
In der Schlussphase des Mitteldrittels kommt es zur nächsten harten Aktion eines Schweizers. Timo Meier checkt Oskar Sundqvist auf dem offenen Eis – und zwar äusserst umstritten (Video oben).

Der Ostschweizer NHL-Stürmer trifft seinen Gegenspieler am Oberkörper mittels Cross-Check. Fast gleichzeitig rammt er sein Knie in jenes von Sundqvist. Der Schwede bleibt liegen, muss gestützt vom Eis und wird mit dem Rollstuhl in die Kabine gebracht.
Knie gegen Knie wird – als Gefährdung der Gesundheit des Gegenspielers – eigentlich mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe und einem fünfminütigen Powerplay für den Gegner bestraft. Doch die Schiedsrichter bestrafen Meier im WM-Viertelfinal nur für den Cross-Check.
Weil der Schweizer nach seinem Einsteigen gegen Sundqvist von Albert Johansson einen Cross-Check in den Rücken erhält, muss auch ein Schwede zwei Minuten raus.
«Die Schweiz hatte unglaublich Glück», sagt SRF-Experte Christian Weber in der zweiten Pause. «Für mich wäre das eine grosse Strafe.» Die fünf Minuten in Unterzahl hätten laut Weber «ein Gamechanger sein können».
Schweden im Verletzungspech
Vor Sundqvist musste bereits Teamkollege Oliver Ekman-Larsson das Eis verlassen. Der NHL-Star wird von Nino Niederreiter im Mitteldrittel zwar regelkonform in die Bande gedrückt, fällt dann aber unglücklich auf den Kopf.

Im Schlussdrittel bringen die Schweizer ihren 3:1-Vorsprung souverän und abgeklärt über die Runden. Am Samstagnachmittag (15.20 Uhr) spielt die Nati nun gegen das Überraschungsteam aus Norwegen um den Finaleinzug.








