Eishockey-WM, Tag 10: Finnen bleiben perfekt, Meier jubelt beim FCSG
Finnland bleibt an der Eishockey-WM wie die Schweiz perfekt. Timo Meier genoss den freien Tag am Cup-Final. Das war WM-Tag 10.

Das Wichtigste in Kürze
- Finnland schlägt Österreich deutlich mit 5:2 und bleibt an der Nati dran.
- In der Gruppe B fährt Kanada den nächsten Sieg ein.
- Die Schweiz hatte frei, Timo Meier war am Cup-Final.
Das Programm an WM-Tag 10
Grossbritannien 0:6 Lettland
Dänemark 3:2 n.P. Italien
Finnland 5:2 Österreich
Slowakei 1:5 Kanada
22.40 Uhr: Finnland bleibt an WM wie die Nati perfekt – Crosby zaubert
Finnland 5:2 Österreich
18 Punkte! Finnland bleibt an der Nati dran, am Dienstag kommt es zum abschliessenden Top-Spiel in der Gruppe A. Heute Abend lassen die Finnen Österreich keine Chance und siegen mit 5:2.
Slowakei 1:5 Kanada
Auch Kanada fährt einen ungefährdeten Sieg in der Gruppe B ein. Beim 5:1 gegen die Slowakei leitet Crosby das 1:0 mit einem magistralen Flanken-Pass ein.
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19 Uhr: Briten steigen ab, Italien punktet
Grossbritannien 0:6 Lettland
Grossbritannien kassiert an der Eishockey-WM die sechste Pleite im sechsten Spiel. Das 0:6 gegen Lettland bedeutet den Abstieg. Lettland reicht mit dem Kantersieg am Dienstag ein Sieg gegen Ungarn zur Viertelfinal-Qualifikation.
Dänemark 3:2 n.P. Italien
In der Gruppe B holt Schlusslicht Italien den ersten Punkt, nun braucht es am Montag einen Dreier gegen Slowenien zum Klassenerhalt. Dänemark kann nach dem 3:2-Erfolg im Penaltyschiessen nicht mehr absteigen.
15.45 Uhr: Timo Meier jubelt am Cup-Final
Während manche Nati-Stars den freien Tag ruhig bei der Familie verbringen, ist Timo Meier im Berner Wankdorf. Als Fan des FC St.Gallen lässt sich der Stürmer das Saison-Highlight von Grün-Weiss natürlich nicht entgehen.
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Kameras fangen Meier ein, wie er in der ersten Halbzeit noch etwas angespannt dasitzt. Spätestens nach Görtlers 2:0 ist der Hockey-Star aber in Feierlaune. Und schwingt seinen Schal. (Video oben)
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Der FC St.Gallen gewinnt den Cup-Final gegen Lausanne-Ouchy vor seinem Edel-Fan mit 3:0.
11 Uhr: Siegenthaler erklärt seine Operation
Die Schweizer Nati bleibt an der Heim-WM auch im sechsten Spiel makellos. Nicht mittun kann Jonas Siegenthaler (29). Der Verteidiger verpasst das Turnier verletzt.
Im Gespräch mit SRF erklärt der Zürcher: «Es war schon ein ‹Magenbox›. Nach der Saison habe ich ein MRI gemacht und danach wurden mir die schlechten News mitgeteilt.»
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Vergangene Woche sei er darum in die USA geflogen, um sich operieren zu lassen. Die Probleme am Nacken habe er schon länger gehabt. «Aber wir wussten nicht, dass es so schlimm ist», so Siegenthaler.
Die Entscheidung sei dann schnell gefallen. «Für mich war es ein ‹No-Brainer›, dass ich die Operation durchführe.» Klar sei es bitter wegen der Heim-WM. «Aber schlussendlich muss ich auf meine Gesundheit achten.»

Auch wenn er selber nicht auf dem Eis stehen kann, unterstützt Siegenthaler die Mannschaft vor Ort. «Für mich war klar, dass ich um das Team herum sein und meine Kollegen unterstützen will.»
10 Uhr: Josi über seinen WM-Hattrick
Weil es so schön war: Hier kannst du die drei Tore von Roman Josi gegen Ungarn noch einmal im Schnelldurchlauf geniessen (Video unten).
Der Berner trifft gegen innert vier Minuten und 45 Sekunden dreifach. Das hat vor ihm noch kein anderer Spieler an einer WM geschafft.
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Die bisherige Bestmarke hielt der Kanadier Shane Doan mit sechs Minuten und 35 Sekunden.
Er habe auch etwas Glück benötigt, sagt der NHL-Star nach dem Ungarn-Spiel gegenüber SRF. «Den ersten treffe ich eigentlich gar nicht richtig, das hat den Goalie verwirrt. Auch den zweiten wollte ich etwas höher schiessen, und er ging dann trotzdem rein.»
07.00 Uhr: Bleiben die Finnen an der Nati dran?
Mit dem Sieg gegen Ungarn legt die Schweiz in der Gruppe A wieder vor. Vor dem Direktduell am Dienstagabend hat Finnland die Chance, mit der Nati gleichzuziehen. Auch der Konkurrent aus dem hohen Norden will im sechsten Spiel den sechsten Sieg.

Dazu müssen die Finnen heute Abend Österreich aus dem Weg räumen. Das Spiel findet ab 20.20 Uhr in Zürich statt.








