Swiss Skateboard beendete dieses Wochenende die national Wettkampf-Reihe «Swiss Skateboard Cup» mit ihrem Höhepunkt, der Schweizer Meisterschaft in Zürich.
Junger Skater
Einer der Teilnehmenden bei einem Grind in der Bowl. - Dominik Bosshard
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Swiss Skateboard Cup machte Halt in Lugano, Crans-Montana, Winterthur und Zürich.
  • Der Wettkampf wurde aufgrund schlechter Witterung bereits einmal verschoben.
  • Trotz schlechtem Wetter konnten alle Titel vergeben werden.

Letztes Wochenende fand nun nach wetterbedingter Verschiebung doch noch die Swiss Skateboard Championship im Freestyle-Park Allmend Zürich statt. Die Schweizer Meisterschaft war der abschliessende Höhepunkt des Swiss Skateboard Cups 2022.

Obwohl auch für dieses Wochenende die Wettervorhersage schlecht war, hielten die Organisatoren an einer Durchführung fest. Dem Wetter zum Trotz lockte die Veranstaltung neben den Teilnehmenden auch einige Zuschauende an.

Längeres Warten am Samstag, Abbruch am Sonntag

Während am Samstag für die Disziplin Street länger auf einen trocknen Abschnitt für den Wettkampf gewartet werden musste, gesellte sich das Publikum unter das Verpflegungszelt oder die überdachte Tribüne. Die Teilnehmenden mussten während dem längeren Warten den Fokus hoch und den Körper warm halten.

SKateboarder
Die Zuschauenden konnten an der Schweizer Meisterschaft viele Sprünge in der Bowl bestaunen. - Dominik Bosshard

Sobald der Regen aufhörte, versuchten die Helfenden und SkateboarderInnen mit allen möglichen Hilfsmitteln das Wettkampfareal schnellstmöglich trocken zu kriegen – mit Erfolg. Ab 3 Uhr nachmittags ging es los mit dem gekürzten Programm.

Die SkateboarderInnen waren nun gefordert. Es war nicht viel Zeit zum Einwärmen und Einstudieren der Läufe. Das trockene Areal musste gezielt für den Wettkampf genutzt werden, um so viele Läufe wie möglich durchbringen zu können. Entsprechend wurden die AthletInnen bewertet, sobald sie aufs Brett stiegen.

Skater
Am Samstag dauerte der Wettkampf bis in die späten Abendstunden. - Sven Broder

Am Sonntag war es zunächst trocken und der Wettkampf in der Disziplin «Bowl» konnte wie gewünscht direkt starten. Erst später am Nachmittag musste aufgrund des Regens abgebrochen werden.

Schweizer Meister der jeweiligen Kategorien

Zum Schweizer Meister gekürt wurden in der Disziplin Bowl bei den Junioren Luisa Gruber (15, Graubünden) und der Auslandschweizer Ryji Masuda (13, Kalifornien USA) und bei den Erwachsenen Lenau Müller (19, St. Gallen) und Greg Ruhoff (23, Waadt).

In der Disziplin Street gewannen Lela Helfenstein (10, Zürich), Simon Gerber (13, Bern), erneut Lena Müller und Rocco Müller (16, Zürich).

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