Olympia 2026

    Olympia 2022: Fackellauf beginnt in Peking

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    China,

    Zwei Tage vor der Eröffnung von Olympia 2022 hat am Mittwoch der Fackellauf in Peking begonnen.

    Der erste Fackelträger Luo Zhihan (r), ehemaliger Eisschnelllauf-Weltmeister, übergibt die Fackel an den chinesischen Astronauten Jing Haipeng. Foto: Chen Zhonghao/XinHua/dpa
    Der erste Fackelträger Luo Zhihan (r), ehemaliger Eisschnelllauf-Weltmeister, übergibt die Fackel an den chinesischen Astronauten Jing Haipeng. Foto: Chen Zhonghao/XinHua/dpa - dpa-infocom GmbH

    Vor einigen hundert Zuschauern starteten die ersten Läufer am Waldpark nördlich vom Olympiagelände der chinesischen Hauptstadt, wo auch schon die Sommerspiele 2008 stattgefunden haben. Der erste Fackelträger war der erste chinesische Weltmeister im Eisschnelllauf von 1963, Luo Zhihan, der die Fackel dann an den chinesischen Astronauten Jing Haipeng übergab.

    Wegen der Corona-Pandemie findet der Fackellauf nur eingeschränkt und unter starken Vorsichtsmassnahmen statt. Über drei Tage wird das olympische Feuer von Peking zu den anderen beiden Wettkampfstätten in Yanqing und Zhangjiakou vor den Toren der Hauptstadt getragen, bevor es zur feierlichen Eröffnung der Spiele am Freitag wieder nach Peking zurückkehrt. Insgesamt gibt es 1200 Fackelträger. Es handelt sich meist um Personen, die sich um Sport, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik verdient gemacht haben. Der älteste Läufer ist 86 Jahre alt, der jüngste 14 Jahre.

    Auch der griechische Botschafter in Peking als Vertreter des Ursprungslandes der Olympischen Spiele nahm teil. Er übernahm die Flamme vom chinesischen Basketballstar Yao Ming, der auch schon vor den Spielen 2008 als Fackelläufer im Einsatz war. Durch die deutliche Verkürzung des Fackellaufs sollten auch die Einschränkungen des Strassenverkehrs und normalen Lebens der rund 20 Millionen Pekinger begrenzt werden.

    Die Winterspiele werden am 4. Februar im Vogelnest-Stadion eröffnet und sollen nach 16 Wettkampftagen am 20. Februar enden. «Damit wird eine neue Ära für den weltweiten Wintersport beginnen», sagte IOC-Präsident Thomas Bach in einem Interview der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. Die Wintersport-Welt werde sich durch die Einbeziehung vieler Chinesen verändern, versicherte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees.

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