Jolanda Neff

    Nach Horror-Sturz: Drei Monate Pause für Jolanda Neff

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    Bern,

    Jolanda Neff muss nach ihrem schweren Trainingssturz kurz vor Weihnachten in den USA mindestens drei Monate pausieren. Nun tickt die Olympia-Uhr.

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    Die Schweizer Mountainbikerin Jolanda Neff im Einsatz. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mountainbikerin Jolanda Neff muss einen dreimonatige Pause einlegen.
    • Kurz vor Weihnachten stürzte die Ostschweizerin im Training in den USA schwer.
    • Neff erlitt dabei zahlreiche Verletzungen und musste notfallmässig operiert werden.

    Jolanda Neff muss nach ihrem schweren Trainingssturz kurz vor Weihnachten in den USA mindestens drei Monate pausieren. Die Ostschweizerin wird frühestens im April wieder Rennen bestreiten.

    Die Ärzte hätten ihr in den nächsten drei Monaten so wenig Bewegung wie möglich verordnet, um den Blutdruck tief zu halten, so Neff. «Ich muss sehr vorsichtig sein, um eine Ruptur meiner verschlossenen Arterie zu vermeiden.»

    Jolanda Neff
    Jolanda Neff äussert sich zu ihrem Mountainbike-Unfall. - Instagram/@jolandaneff

    Schwerer Trainingssturz

    Neff war am 22. Dezember während einer Abfahrt im Training im amerikanischen Bundesstaat North Carolina schwer gestürzt. Die St. Gallerin musste mit einem Milzriss, starken inneren Blutungen, einer gebrochenen Rippe sowie einer kollabierten Lunge ins Spital gebracht werden, wo sie notfallmässig operiert wurde.

    Die Milz musste Neff beim Eingriff zwar nicht entfernt werden, das für das Immunsystem wichtige Organ ist aber nicht mehr funktionsfähig. «Ich denke aber, ich hatte in dieser schlimmen Situation doch sehr viel Glück, weil alle schnell und richtig reagierten und ich deshalb die bestmögliche Pflege erhielt», so Neff, die am Sonntag ihren 27. Geburtstag feierte.

    Jolanda Neff
    Jolanda Neff beim Weltcup in Lenzerheide GR im Jahr 2019. - Keystone

    Wettlauf gegen die Zeit

    In den nächsten Tagen wird die Cross-Country-Weltmeisterin von 2017 und WM-Zweite von 2019 in die Schweiz zurückkehren. Dort wird sie mit Patrik Noack, dem Teamarzt von Swiss Olympic, einen Plan entwickeln, um an den Olympischen Spielen in Tokio Ende Juli konkurrenzfähig zu sein.

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