Bundesliga

    Fussball-Bundesliga am Samstag: Sechs Spiele, sechs Köpfe

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    Deutschland,

    Auch an diesem Bundesliga-Samstag kommt es zum Wiedersehen einiger Akteure mit ihren Ex-Clubs. Nicht immer herrscht grosse Vorfreude.

    Trainer Frank Kramer trifft mit seinen Bielefeldern auf Ex-Club Greuther Fürth. Foto: Daniel Karmann/dpa
    Trainer Frank Kramer trifft mit seinen Bielefeldern auf Ex-Club Greuther Fürth. Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der 2. Spieltag der Fussball-Bundesliga wird mit sechs weiteren Spielen fortgesetzt - wieder stehen zahlreiche Akteure im Mittelpunkt.

    Wie so oft stehen Wiedersehen an, möglicherweise wird ein Profi bald seinen Abschied verkünden. Sechs Köpfe, auf die zu achten ist.

    Eintracht Frankfurt - FC Augsburg

    «Ich kann nichts Positives über ihn sagen - und werde auch nichts Negatives sagen.» Mit diesen Worten über den damaligen Trainer Manuel Baum hat Martin Hinteregger (28) einst sein Ende beim FC Augsburg eingeleitet - und damit seine Zeit bei Eintracht Frankfurt. An diesem Samstag trifft er mal wieder auf den Ex-Club, und der Österreicher ist inzwischen nicht mehr nur Verteidiger und Führungsspieler, sondern auch Eintracht-Kultfigur und Buchautor. Sein Werk «Innensicht» erschien im August, den Reinerlös des Buchs will Hinteregger für verschiedene wohltätige Zwecke spenden.

    Hertha BSC - VfL Wolfsburg

    Bei seinem bislang letzten Auftritt im Olympiastadion gewann Kevin-Prince Boateng (34) mit Eintracht Frankfurt 2018 sensationell den DFB-Pokal. Gegen Wolfsburg kehrt der Junge aus dem Wedding beim ersten Saison-Heimspiel der Hertha nun in die von ihm so geliebte Arena zurück - und ist längst Symbolfigur für den ersehnten Aufschwung der Berliner. «Er ist wieder zu Hause. Er fühlt sich wohl», sagte sogar Wolfsburgs neuer Trainer Mark van Bommel. Beide spielten einst gemeinsam beim AC Mailand. «Es ist schön, dass man auch alte Kumpels sieht», sagte der Niederländer.

    SC Freiburg - Borussia Dortmund

    Der erst unter der Woche von Absteiger Werder Bremen verpflichtete Maximilian Eggestein steht bei den Freiburgern direkt im Kader, aber wohl noch nicht in der Startelf. Der 24-Jährige soll bei den Badenern im Mittelfeld den überraschend und kurzfristig zu Stade Rennes gewechselten Baptiste Santamaria ersetzen. Trainer Christian Streich sieht in Eggestein auch wegen dessen grosser Erfahrung aus bislang 156 Bundesliga-Spielen die «ideale Lösung».

    SpVgg Greuther Fürth - Arminia Bielefeld

    Für Frank Kramer ist der Auftritt bei der SpVgg Greuther Fürth kein Spiel wie jedes andere. «Da ist natürlich eine grosse Vorfreude. Da ist ja alles sehr vertraut, viele bekannte Gesichter für mich,» sagte der Bielefelder Trainer. Der 49 Jahre alte Fussball-Lehrer betreute die Franken als Chefcoach zwischen 2013 und 2015. Jahre zuvor sammelte er in dem Club erste Erfahrungen: als Spielertrainer der 2. Mannschaft und als Coach der U19.

    VfL Bochum - FSV Mainz 05

    Endlich wieder Bundesliga in Bochum. Mit dem ersten Heimspiel des VfL in der Beletage des Fussballs seit elf Jahren geht für Thomas Reis ein Traum in Erfüllung. Nach Erstligaeinsätzen als Profi für Eintracht Frankfurt und Bochum darf er seinen Herzensclub erstmals in dessen Heimstätte auf grosser Bühne coachen. «Wir als Verein haben lange auf dieses Spiel hingearbeitet und freuen uns tierisch», kommentierte der 47 Jahre alte Trainer.

    Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach

    Seine Knieprobleme hat der Angreifer von Borussia Mönchengladbach offenbar auskuriert. Im Bundesliga-Auftaktspiel gegen Bayern München wurde Marcus Thuram (24) in der 64. Minute eingewechselt und empfahl sich einer starken Leistung für den Startelf-Auftritt beim Match in Leverkusen. Es könnte allerdings auch eine der vorerst letzten Bundesliga-Partien des wuchtigen Franzosen werden. Thuram, in Gladbach zunächst bis 2023 gebunden, hat Begehrlichkeiten geweckt. Die Spekulationen, insbesondere in italienischen Medien, um einen Wechsel zu Inter Mailand haben zuletzt an Fahrt aufgenommen. Zur Borussia war er 2019 gekommen und konnte in bislang 61 Bundesligaspielen 18 Tore erzielen.

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