Eine der lebenden Legenden kehrt dem Boxen den Rücken: Manny Pacquiao (42) tritt zurück. Der Rekord-Boxer will auf den Philippinen Präsident werden.
Manny Pacquiao Boxen Präsident
Manny Pacquiao tritt vom Boxen zurück – er will Präsident auf den Philippinen werden. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Box-Legende Manny Pacquiao (42) erklärt seinen Rücktritt als Profi-Boxer.
  • Er will im kommenden Jahr als Präsident auf den Philippinen kandidieren.
  • Seit 2016 ist der insgesamt zwölffache Weltmeister als Senator tätig.

Im Boxen ist er eine lebende Legende, in seiner philippinischen Heimat seit Jahren Senator. Nun erklärt «Pac Man» Manny Pacquiao im Alter von 42 Jahren seinen Rücktritt vom Profi-Boxen. Stattdessen will er sich auf seine politische Karriere fokussieren.

«An die grössten Fans und den grössten Sport der Welt, danke!», schreibt Pacquaio in seinem Rücktritts-Statement auf Twitter. «Danke für all die wundervollen Erinnerungen. Das ist eine der härtesten Entscheidungen, die ich je getroffen habe», so der Ex-Weltmeister.

Er habe mit dem Rücktritt seinen Frieden gemacht, schreibt der 42-Jährige. «Verfolgt eure Träume, arbeitet hart, und seht zu, was passiert. Auf Wiedersehen, Boxen!» Damit verabschiedet sich Pacquiao von seinen Fans.

Vom Boxen zum Präsidenten?

Der «Pac Man» hatte vor etwas mehr als einem Monat seinen WBA-Titel im Weltergewicht an Yordenis Ugas verloren. In 72 Kämpfen siegte der Edeltechniker 62 Mal, acht Mal unterlag er. Den «Jahrhundertkampf» gegen Floyd Mayweather verlor er im Mai 2015.

Der Jahrhundertkampf zwischen Floyd «Money» Mayweather und «Pac Man» Manny Pacquiao.

Sein grösster Rekord sind aber seine Weltmeistertitel in acht Gewichtsklassen. Zudem krönte er sich zum linearen Weltmeister in fünf Gewichtsklassen. Im Juli 2019 holte er als 40-Jähriger seinen letzten WM-Gürtel, den WBA-Titel im Superweltergewicht.

Schon vor einer Woche hatte Pacquiao angekündigt, dass er auf den Philippinen Präsident werden möchte. Im kommenden Jahr wird der Nachfolger von Rodrigo Duterte gewählt, der Volksheld Pacquiao hat gute Chancen.

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