Stadt Zürich

Zürcher Regierungsrat rechnet im Budget 2026 mit einer roten Null

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Zürich,

Zürich erwartet ein Defizit von 139 Millionen Franken im Budgetentwurf für das Jahr 2026.

Budget
Den Steuerfuss will der Regierungsrat unverändert bei 98 Prozent belassen (Symbolbild). - pixabay

Der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker hat den Budgetentwurf 2026 vorgestellt. Dieser sieht ein Defizit von 139 Millionen Franken vor. Das erwartete Defizit entspricht 0,7 Prozent des gesamten Aufwands, wie der Zürcher Regierungsrat am Freitag mitteilte.

Forderungen nach Steuersenkungen

Höhere Ausgaben erwartet der Regierungsrat unter anderem bei den Beiträgen an den kantonalen Finanzausgleich, im Bereich der stationären Spitalversorgung sowie bei der Prämienverbilligung. Aufgrund der guten Wirtschaftslage werden auch höhere Steuereinnahmen erwartet.

Den Steuerfuss will der Regierungsrat unverändert bei 98 Prozent belassen. SVP und FDP haben bereits angekündigt, den Steuerfuss um «5» Prozentpunkte senken zu wollen.

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Kommentare

User #3296 (nicht angemeldet)

Ja ja, immer schön schlecht rechnen und am Schluss kommts überdeutlich besser raus. So können auch berechtigte Ausgaben im Zaum gehalten werden. Die Buchhaltungsregel in Ehren (lieber vorsichtig bewerten), aber was der Kanton da mit schöner Regelmäßigkeit fabriziert, ist unfair.

Huldrych Ammann

Mit ein paar Velotunnels und Bachfreilegungen könnte man gut noch so richtig rot werden und dann die Reichen etwas mehr besteuern. ☺️

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