Stadt Zürich

    Zürcher Kirchen dürfen weiterhin Geld an Muslime weitergeben

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Der Zürcher Kantonsrat belässt die Religionsfinanzierung bei 300 Millionen Franken für sechs Jahre.

    Kantonsrat Zürich
    Der Kantonsrat Zürich. Linke Politiker brachten eine Parlamentarische Initiative ein, um die Kosten komplett dem Kanton abzuwälzen. (Symbolbild) - keystone

    Der Zürcher Kantonsrat kürzt die Gelder für die anerkannten Religionsgemeinschaften nicht zusammen.

    Er hat am Montag entschieden, den Betrag für die kommenden sechs Jahre bei 300 Millionen Franken zu belassen – obwohl indirekt auch muslimische Vereine unterstützt werden.

    Für Diskussionen sorgte vor allem, dass die reformierte und die katholische Kirche je eine Million Franken pro Jahr an nicht anerkannte Gemeinschaften weiterleiten wollen – also insgesamt 12 Millionen Franken über sechs Jahre.

    Das Geld geht etwa an einen Verein, der muslimische Seelsorge in Spitälern und Gefängnissen anbietet. Die SVP/EDU-Fraktion und eine Mehrheit der FDP wollten die Unterstützung deshalb kürzen.

    Kritik von SVP/EDU und FDP

    Es könne nicht sein, dass die Kirchen das Geld an nicht anerkannte Gemeinschaften weitergeben würden und «die dann damit machen, was sie wollen», sagte René Isler (SVP, Winterthur).

    Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) betonte jedoch, dass die Vereine nachweisen müssten, was mit dem Geld gemacht werde.

    Der Kanton habe Einblick in deren Finanzen. Im Kirchengesetz ist die Weitergabe von staatlichen Geldern derzeit nicht geregelt.

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    Kommentare

    User #4676 (nicht angemeldet)

    Unsagbar und das alles unter Mitte Links. Religionen sollen sich vollständig selber finanzieren. Wir hätten soviel Geld für Bedürftige aber schmeissen es mit vollen Händen aus allen Fenstern.

    User #5757 (nicht angemeldet)

    Falsches Signal. 300 Mio sollten ersatzlos gestrichen werden.

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