Zürcher Gemeinden machen Plus von insgesamt 1,1 Milliarden Franken
Die grosse Mehrheit der Zürcher Gemeinden steht finanziell gut da: 86 Prozent von ihnen haben das Jahr 2024 mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Insgesamt machten sie 1,1 Milliarden Franken Überschuss und knackten somit erstmals die Milliardengrenze.

Nur für eine Minderheit der Zürcher Gemeinden und Städte ist die finanzielle Lage schwierig. Die meisten leben komfortabel, wie die jüngste Auswertung des kantonalen Gemeindeamtes zeigt, die am Mittwoch publiziert wurde. Sie bildet die Rechnungsabschlüsse 2024 ab. Die Zahlen von 2025 liegen noch nicht vor.
Die Zahlen von 2024 zeigen auch, dass die Städte und Gemeinden ein immer grösseres Polster haben. Das Eigenkapital erhöhte sich von insgesamt 12,2 auf 13,3 Milliarden Franken. Zwar stiegen auch die langfristigen Schulden von 8,2 auf 9,5 Milliarden. Wegen stabiler Einnahmen und vorhandener Vermögen bleibe das jedoch gut tragbar.
Für die Jahre 2025 bis 2028 sind die Städte und Gemeinden weniger optimistisch. Sie erwarten negative Abschlüsse und mehr Schulden. Allerdings gehört Pessimismus vielerorts zum politischen Alltag: Bereits für die Jahre 2022 bis 2024 rechneten viele Gemeinden und Städte mit negativen Abschlüssen, schlossen dann aber doch mit schwarzen Zahlen ab. Gemäss Angaben des Gemeindeamtes deuten auch die bereits veröffentlichen Jahresergebnisse 2025 auf eine positive Entwicklung hin.










