Zuger PUK erhält «sämtliche» Akten aus der Verwaltung
Die Zuger Direktion des Innern hat der parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) nun sämtliche verlangten Unterlagen zum umstrittenen Grundstückverkauf am Ägerisee übergeben. Die Unterlagen waren aus «rechtlichen Gründen» zurückbehalten worden, wie es hiess.

Die letzten Dokumente wurden am letzten Freitag übergeben, nachdem die engere Justizprüfungskommission (JPK) des Kantons Zug die dafür nötige Freigabe erteilt hatte, teilte die Direktion des Innern am Montag in einem Communiqué mit. Nun lägen der PUK «sämtliche relevante Akten ungeschwärzt vor», hiess es weiter.
Landammann Andreas Hostettler (FDP) zeigte sich in der Mitteilung erleichtert. «Ich bin froh, dass der notwendige Entscheid für die Aktenherausgabe nun endlich vorliegt», sagte der Direktor des Innern. Die Regierung wie auch die Direktion des Innern betonten im Communiqué ihr Interesse an einer «transparenten» und «lückenlosen» Klärung und sicherten der PUK ihre uneingeschränkte Zusammenarbeit zu.
Die PUK soll das Verhalten der Verwaltung sowie die Rolle der Regierung und einzelner Regierungsmitglieder im Zusammenhang mit einem umstrittenen Landverkauf am Ägerisee von 2017 klären. Sie wurde im Juli 2025 vom Kantonsparlament gegen den Willen der Regierung eingesetzt.






