Küsten-Japaner sollen nach Beben in Höhe flüchten
In Japan, vor der Ostküste von Honshu, hat sich am Montag ein starkes Erdbeben ereignet. Ein Tsunami mit drei Meter hohen Wellen wird erwartet.

Das Wichtigste in Kürze
- In Japan hat sich am Montagnachmittag ein schweres Erdbeben ereignet.
- Es werden ein Tsunami und bis zu drei Meter hohe Wellen erwartet.
- Berichte über Verletzte oder Tote gab es zunächst nicht.
Am Montagnachmittag (Ortszeit) hat sich vor der Küste von Sanriku ein Erdbeben der Stärke 7,4 ereignet. Später korrigierte die japanische Meteorologiebehörde die Stärke auf 7,5.

Das Erdbebenzentrum lag im Meer in rund 35 Kilometer Tiefe, an der Ostküste Japans. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.
Die Behörden riefen Personen in der Nähe von Küstengebieten, Flüssen oder Seen auf sich unverzüglich in höher gelegene Gebiete zu begeben. Es werden bis zu drei Meter hohe Wellen erwartet.
Erste Flutwellen treffen auf Küste
An der Küste der nordöstlichen Präfektur Iwate wurden kurz darauf bereits Flutwellen von bis zu 80 Zentimetern gemeldet, wie der japanische TV-Sender NHK berichtete.

In der Atomruine Fukushima Daichi sowie in den Atomkraftwerken in den Präfekturen Miyagi sowie Aomori seien keine Unregelmässigkeiten festgestellt worden, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Betreiber.
Earthquake Detailed Report – 4/20
— NERV (@EN_NERV) April 20, 2026
At around 4:52pm, an earthquake with a magnitude of 7.4 occurred offshore Sanriku at a depth of 10km. The maximum intensity was 5+. Tsunami warnings/advisories have been issued. #earthquake pic.twitter.com/n9jehi31Cz
Das Beben hat direkte Auswirkungen auf die Infrastruktur in Japan, wie «Reuters» berichtet. Nicht verstärkte Betonwände seien eingestürzt. Erdbeben sind dort jedoch nicht ungewöhnlich. Die Region ist eine der tektonisch aktivsten.
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