Zuger Kantonsrat diskutiert über Provisorium für Zuger Polizei

Die Zuger Polizei hat Platzmangel und braucht bis zum geplanten Neubau 2036 einen zweiten Stützpunkt. In Steinhausen sind ein provisorisches Bürogebäude und ein Parkhaus geplant.

Die Zuger Polizei benötigt mehr Platz für seine Polizistinnen und Polizisten. (Symbolbild)
Die Zuger Polizei benötigt mehr Platz für seine Polizistinnen und Polizisten. (Symbolbild) - Keystone/URS FLUEELER

Die Zuger Polizei benötigt dringend Platz für ihre Polizistinnen und Polizisten. Verschiedene Infrastrukturen der Polizei und Abteilungen der Staatsanwaltschaft mussten in den vergangenen Jahren ausgelagert werden. Zudem müssen Gebäude auf dem Areal zurückgebaut werden.

Ein Neubau wäre frühestens 2036 bezugsbereit. Bis dahin ist ein zweiter Stützpunkt erforderlich. Um den Platzbedarf zu decken, sollen auf dem Areal Hinterberg in Steinhausen unter anderem ein Provisorium mit Bürogebäude und ein Parkhaus erstellt werden.

Die Staatswirtschaftskommission stimmt dem Vorhaben nur zähneknirschend zu. Sie kritisierte in ihrem Bericht, dass der Bedarf «zu spät» erkannt worden sei. Auch die Kosten des Projekts stiessen auf Kritik. Ihre Zustimmung verknüpfte die Kommission mit drei Änderungsanträgen.

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