Zentralschweizer Kantone prüfen engere Spitalplanung
Die Zentralschweizer Kantone fassen eine vertiefte Zusammenarbeit in der Spitalplanung ins Auge. Eine externe Firma soll Chancen, Risiken und Voraussetzungen einer stärkeren, interkantonalen Koordination analysieren.

Das Ziel der Analyse sei es, die Versorgungsqualität langfristig zu sichern, Ressourcen effizienter einzusetzen und Fehlanreize zu reduzieren, ohne die kantonalen Zuständigkeiten grundsätzlich infrage zu stellen, teilten die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (ZGDK) am Montag mit.
Die Studie soll ferner aufzeigen, in welchen Bereichen eine engere Zusammenarbeit in der Zentralschweiz bis 2035 und darüber hinaus sinnvoll sein könnte.
Hintergrund der Analyse sind laut ZGDK demografische Veränderungen, Spezialisierungen, Fachkräftemangel sowie steigende Kosten, die die bestehende Spitalplanung zunehmend unter Druck setzten.
Empfehlungen für eine stärkere überkantonale Zusammenarbeit hatte zuvor bereits die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) im letzten Winter verabschiedet, hiess es weiter.






