Winterthurer Landwirte ergreifen Referendum gegen Kläranlage
Gegen den Ausbau der Winterthurer Kläranlage gibt es Widerstand: Landwirte haben das Referendum gegen das Projekt eingereicht. Sie kritisieren vor allem die dafür nötige Abholzung. Der Abstimmungstermin steht noch nicht fest.

Ein Stück des angrenzenden Hardwalds muss für die neuen Vorklärbecken und Sandfänge weichen. Zum Ausgleich will die Stadt im angrenzenden Niederfeld aufforsten. Dabei handelt es sich jedoch um Fruchtfolgefläche, also fruchtbares Ackerland, das wiederum anderswo kompensiert werden muss.
Wie die Stadt am Freitag mitteilte, wurden 604 gültige Unterschriften für das Referendum eingereicht. Die Schwelle von 500 Unterschriften wurde damit erreicht.
Für 288 Millionen Franken will der Winterthurer Stadtrat die örtliche Kläranlage modernisieren und erweitern. Die Anlage in Wülflingen soll mit dem Bevölkerungswachstum mithalten können und künftig Mikroverunreinigungen herausfiltern.
Die Kläranlage Winterthur reinigt pro Jahr rund 20 Milliarden Liter Abwasser von mehr als 140'000 Menschen aus Winterthur und zwölf Gemeinden. Sie ist eine der zehn grössten Anlagen in der Schweiz.






