Winterthur

    Winterthur kämpft mit Pilotprojekt gegen Lädelisterben

    Winterthur möchte die Attraktivität des Stadtzentrums stärken. Gelingen soll dies mit einem City-Management. Die Stadt startet einen dreijährigen Pilotversuch.

    Marktgasse
    Die Marktgasse in der Altstadt von Winterthur. (Archivbild) - keystone

    Detailhandel, Gastronomie, Kultur, Wohnen und Begegnung sind in der Winterthurer Altstadt beheimatet. Das soll auch so bleiben, finden die City-Vereinigung Junge Altstadt Winterthur, die Stadt Winterthur und House of Winterthur. Gemeinsam haben sie eine Absichtserklärung für den Aufbau eines City-Managements der Altstadt verabschiedet, wie sie am Dienstag mitteilten.

    Ziel sei es, mit einem gezielten Leerstands- und Flächenmanagement, dem Fördern von Zwischennutzungen und Pop-ups, einer besseren Koordination und Vernetzung eine positive Entwicklung der Altstadt zu unterstützen und das Stadtzentrum attraktiv zu halten. Die Partner möchten damit auf veränderte Konsumgewohnheiten, zunehmenden Onlinehandel und die Nachfrage nach dynamischen Detailhandels- und Gastrokonzepten reagieren.

    Die drei Partner werden für das Projekt eine jährliche Grundfinanzierung von 86'000 Franken sicherstellen und hoffen, zusätzlich private Partner einzubinden. Zudem soll eine 50 Prozent-Stelle geschaffen werden, die operativ bei der Jungen Altstadt angesiedelt werde. Starten soll das Pilotprojekt voraussichtlich im nächsten Jahr. Während der Pilotphase sollen Erfahrungen gesammelt und die Wirkung der Massnahmen überprüft werden.

    Luzern, Rheinfelden, Schaffhausen, St.Gallen, Aarau, Liestal, Olten, Zofingen oder Rapperswil-Jona haben das City-Management bereits eingeführt und zeigen, wie dieses konkret zur Belebung und Koordination von Innenstädten beiträgt.

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    Kommentare

    User #5829 (nicht angemeldet)

    Weniger Parkplätze, mehr Veloständer und Blumentröge, dann klappt das.

    User #1016 (nicht angemeldet)

    Dafür haben alle Winterthurer eine tolle Frisur! Danke den Barbershops!

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