Stadt Zürich

Vorstoss fordert Kostentransparenz bei neuer Zürcher Spitalsoftware

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Zürich,

Zürcher Kantonsratsmitglieder verlangen vom Regierungsrat eine Aufstellung der Kosten für die Einführung der Spitalsoftware Epic am Universitätsspital und am Kinderspital. Denn: Am Berner Inselspital koste die Einführung dieser Software statt der anfänglich genannten 83 nun 227 Millionen Franken.

Zürcher Kantonsratsmitglieder fordern Transparenz von USZ und Kispi bei der Einführung der neuen Spitalsoftware.
Zürcher Kantonsratsmitglieder fordern Transparenz von USZ und Kispi bei der Einführung der neuen Spitalsoftware. - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Die Berner Insel Gruppe habe die Gesamtkosten für die Umstellung und den Betrieb während der ersten zehn Jahre offengelegt, weil aktuell in dieser Angelegenheit eine parlamentarische Untersuchungskommission gefordert werde, heisst es in der kürzlich eingereichten dringlichen Anfrage von FDP, EVP, Grüne, Mitte, SP und AL.

Das Universitätsspital Zürich und das Kinderspital beschlossen ebenfalls, auf das US-amerikanische Epic-System umzustellen, wie es im Vorstoss weiter heisst. Damit hätten sie sich gegen den deutlich günstigeren Schweizer Anbieter entschieden.

«Beide Institutionen verfügen jedoch nicht über genügend Eigenmittel, um sich das bedeutend teurere KIS leisten zu können», schreiben die Kantonsrätinnen und Kantonsräte. Das USZ bezifferte die Kosten auf 94,8 Millionen Franken, das Kispi auf 51,2 Millionen Franken.

Die Ratsmitglieder fordern von der Regierung nun eine detaillierte Auflistung sämtlicher Kosten, die im USZ und im Kispi anfallen. Zudem wollen sie von der Regierung unter anderem wissen, wie sichergestellt werde, dass die Patientendaten effektiv geschützt seien und nicht weitergegeben werden könnten.

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