Vom Silo zum Hotel - neue Idee für Basler Dreispitzareal
Das ehemalige Landi-Silo auf dem Basler Dreispitzareal könnte vielleicht Hotelgäste beherbergen: Die Grundeigentümerin Christoph Merian Stiftung (CMS) will gemäss Kantonsblatt vom Mittwoch mit einem generellen Baubegehren wissen, ob eine solche Umnutzung möglich ist.

Unter anderem möchte die CMS Auskunft darüber, ob ein gewerblicher Beherbergungsbetrieb an der Lyon-Strasse zonenkonform ist. Die Stiftung hält fest, dass es in dieser Gegend noch keine Beherbergungsangebote gibt. Ein Hotel ergänze die Bildungs- und Unternehmensnutzungen auf dem Areal.
Zudem könne so das Silo als «Wahrzeichen für das kulturelle Erbe des Dreispitzes als Industrie- und Logistikareal» erhalten werden. Die Raumstruktur des Turms biete eine gute Ausgangslage für ein Hotel. Andere Nutzungen seien nicht umsetzbar, heisst es im generellen Baubegehren. Mit einer Weiterverwendung des Silos könnten CO2-Emissionen reduziert werden.
Die CMS will auf dem Dreispitzareal Wohnungen schaffen und Teile des Geländes auch dem Gewerbe zur Verfügung stellen. Dieser Nutzungsmix ist Ziel einer Planungsvereinbarung mit Basel-Stadt, Baselland und der Gemeinde Münchenstein. Vorgesehen sind auch Freizeitangebote: Im August begannen die Bauarbeiten für den Gleispool, ein Naturbad.
Ein weiteres grosses Stadtentwicklungsprojekt der CMS zusammen mit Kanton und Genossenschaft Migros ist die Siedlung Dreispitz Nord mit 800 neuen Wohnungen. Der Grosse Rat stimmte im September dem Bebauungsplan zu.






