Verwaltungsgericht erklärt Interlakner Airbnb-Initiative für gültig
Die Initiative «Wohnraum schützen – Airbnb regulieren» in Interlaken ist gültig. Das bernische Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das Begehren als unbegründet abgewiesen.

Das geht aus einem am Donnerstag publizierten Urteil hervor. Die Initiative fordert, dass Wohnungen künftig höchstens 90 Nächte pro Jahr an Feriengäste vermietet werden dürfen. Ausgenommen sind Personen, die selbst im selben Haus wohnen.
Der Beschwerdeführer hatte argumentiert, die Initiative verstosse gegen die Regeln der Planbeständigkeit. Zudem verletze sie Grundrechte wie die Eigentumsgarantie und die Wirtschaftsfreiheit.
Das Gericht begründet das Urteil mit der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt in Interlaken. Der Schutz von bezahlbarem Wohnraum für Einheimische sei ein gewichtiges öffentliches Interesse. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; dem Beschwerdeführer steht der Weiterzug ans Bundesgericht offen.










