Thuner reformierte Kirchgemeinden schliessen sich zusammen
Thun führt ab 2027 eine einzige reformierte Kirchgemeinde ein. Die Kirchenbasis hat dem klar zugestimmt.

In Thun gibt es ab 2027 nur noch eine einzige reformierte Kirchgemeinde. Die Kirchenbasis hat diesem Projekt am Sonntag klar zugestimmt. Die Wahlbeteiligung lag bei 25,5 Prozent.
Heute gibt es in Thun fünf selbständige Kirchgemeinden und die Gesamtkirchgemeinde. Neu gibt es noch die «Kirchgemeinde Thun». Als Gründe nennen die Kirchgemeinden die sinkenden Mitgliederzahlen und damit verbunden die geringer werdenden finanziellen Möglichkeiten.
Dazu komme, dass einzelne Kirchgemeinden Mühe hätten genügend Personen für die Behörden zu finden. Durch den Zusammenschluss erhoffen sich die Kirchgemeinden eine Bündelung der Kräfte und die Nutzung von Synergien.
Fusionsvertrag als Grundlage
Abgestimmt wurde über den Fusionsvertrag und zwei Reglemente. Vor den Stimmberechtigten hatten sich bereits die Kirchgemeinden zum Geschäft geäussert. Sowohl der Fusionsvertrag wie auch die Reglemente wurden in den vier deutschsprachigen Kirchgemeinden Thun-Stadt, Strättligen, Lerchenfeld und Goldiwil-Schwendi klar angenommen.






