Tausende demonstrieren in Basel gegen die Klimakrise
Rund 4000 Menschen haben sich am Freitagabend in Basel den landesweiten Klima-Demonstrationen angeschlossen. Die bewilligte Kundgebung nahm Bezug auf den Rekord-Hitzesommer 2026. Sie startete im Schützenmattpark in Richtung Innenstadt.

Sätze wie keine «Keine 50-Grad-Sommer», «Die beste Klimaanlage ist eine intakte Natur! oder «Zukunft retten – es gibt keinen Planet B» waren auf den Transparenten zu lesen. Der Demozug war sehr durchmischt mit jüngeren und älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beobachtete.
Auch die Basler Ständerätin Eva Herzog nahm an der Kundgebung teil. Ein Bauer hielt eine Rede und forderte den Rücktritt von Bundesrat Albert Rösti (SVP) unter grossem Applaus. «Wir brauchen konsequenten Klimaschutz und müssen Emissionen viel schneller senken als bisher», sagte er.
Ein anderer Sprecher sagte, der Kapitalismus werde trotz Technik nicht grün. Es brauche nicht mehr Klimaanlagen, sondern mehr Bäume und Schutz für jene, die draussen arbeiten.
Zu den schweizweiten Kundgebungen aufgerufen hatte die Allianz «Keine 50-Grad-Sommer», hinter der mehr als 100 Organisationen stehen wie die Klima-Allianz, Klimastreik, Greenpeace, Pro Velo, VCS sowie verschiedene politische Parteien aus dem linksgrünen Spektrum. Sie fanden parallel unter anderem auch in Bern, Zürich, Luzern und Bellinzona statt.






