Stadtrat will keine Extra-Preise für Auswärtige in Zürich
Der Stadtrat will städtische Angebote wie Badis oder Museen für Auswärtige nicht teurer machen. Sonst müsste sich Zürich von der Idee einer «weltoffenen Kulturstadt für alle» verabschieden, schreibt der Stadtrat als Antwort auf einen SP-Vorstoss.

Bei gewissen Angeboten sei es unbestritten, dass die Stadt Zürich davon profitiere, wenn Auswärtige in die Stadt kommen, um subventionierte Angebote zu nutzen, heisst es in der Anfrage. In vielen Gemeinden gibt es für Angebote wie Schwimmbäder unterschiedliche Eintrittspreise für Bewohnende und Auswärtige.
Gemeinderat Sandro Gähler (SP) wollte deshalb vom Stadtrat wissen, ob es in der Stadt bereits Abklärungen oder Bestrebungen gebe, um gewisse Angebote bevorzugt der Bevölkerung der Stadt Zürich zur Verfügung zu stellen, und entsprechend die Nutzung durch Auswärtige unattraktiver zu gestalten.
Doch der Stadtrat teil die Ansicht nicht, wonach es ein generelles Ziel der städtischen Politik sein sollte, Angebote für Auswärtige unattraktiver zu gestalten. «Würde dieses Ziel grundsätzlich verfolgt, hätte dies weitreichende Konsequenzen», schreibt der Stadtrat in der Antwort. So müsste sich die Stadt beispielsweise von der Idee einer weltoffenen Kulturstadt für alle verabschieden.






