Stadt Zürich will Kulturschaffenden angemessene Löhne ermöglichen
Der Zürcher Stadtrat erhöht die Betriebsbeiträge von 39 subventionierten Kulturinstitutionen. Mit zusätzlichen 4,62 Millionen Franken sollen Kulturschaffende angemessene Honorare erhalten. Der Auftrag dafür kam aus dem Gemeinderat.

Das Geld soll ab dem Jahr 2028 an grosse und kleine Institutionen fliessen. 1,18 Millionen Franken kommen dabei der freien Szene zugute – in Form von Honoraren für freie Kunstschaffende und Löhne für befristete Engagements.
Die Stadt möchte damit die prekäre Situation vieler Kunstschaffender lindern, die während der Pandemie deutlich wurde. Der Auftrag dafür kam aus dem Gemeinderat: Eine überwiesene Motion verlangte, dass auch die subventionierten Institutionen in der Lage sind, angemessene Löhne und Honorare zu bezahlen.
Der Stadtrat zeigte sich in einer Mitteilung vom Mittwoch überzeugt, dass mit der Umsetzung der Motion die finanzielle Situation bei den Kunstschaffenden der freien Szene massgeblich verbessert werden kann.






