Studie

Stadt Zürich sieht Potenzial für 300 Wohnungen auf Josef-Areal

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Auf dem Josef-Areal könnten laut einer Studie bis zu 305 Wohnungen entstehen. Der Zürcher Stadtrat hat bisher unter anderem Alterswohnungen und ein Hallenbad geplant. Das Stadtparlament forderte aber auch gemeinnützige Wohnungen.

Das Josef-Areal soll ab 2035 umgestaltet werden. Der Zürcher Stadtrat sieht nun mehr Potenzial für Wohnungen, als ursprünglich vorgesehen (Archivbild)
Das Josef-Areal soll ab 2035 umgestaltet werden. Der Zürcher Stadtrat sieht nun mehr Potenzial für Wohnungen, als ursprünglich vorgesehen (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

140 bis 170 zusätzliche gemeinnützige Wohnungen wären möglich, wie der Stadtrat am Dienstag mitteilte. Zusammen mit den Alterswohnungen wären es 305. Dazu sollen 120 Pflegewohnplätze in einem Alterszentrum kommen.

Gemäss Richtplan liegt das Areal in einer Zone für öffentliche Infrastruktur. In der Vergangenheit nutzten die Zentralwäscherei und die Kehrichtverbrennung das 20'000 Quadratmeter grosse Areal im Kreis 5. Eine Auszonung ist laut Stadtrat nicht möglich.

Die Vertiefungsstudie zeige nun aber, dass mehr Wohnungen möglich seien, wenn dicht gebaut werde, schreibt der Stadtrat. Das Quartier soll von quartierfremdem Verkehr befreit und begrünt werden.

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Der Stadtrat betont auch, dass alle ursprünglich vorgesehenen Nutzungen trotz zusätzlichen Wohnungen weiterhin möglich wären. Neben Alterswohnungen und Hallenbad sind das ein Quartierpark, ein Werkhof und Räume für das Quartier.

Bis Ende 2026 soll ein neues Entwicklungskonzept ausgearbeitet werden. Im Anschluss könnten eine Machbarkeitsstudie, die nötigen Architekturwettbewerbe sowie ein Gestaltungsplanverfahren gestartet werden.

Das Stadtparlament zerzauste die ursprünglichen Pläne des Stadtrats. Im März 2024 überwies es eine Motion deutlich, die mehr Wohnungen forderte. Das Areal könne viel mehr sein, als der Stadtrat wolle, hiess es. Der damalige Hochbauvorsteher André Odermatt (SP) wehrte sich erfolglos mit dem Verweis auf die hohe Dichte, welche die zusätzlichen Wohnungen dem Quartier bringen würde, und die nicht mögliche Umzonung.

Derzeit befinden sich Zwischennutzungen aus den Bereichen Sport und Kultur auf dem Gelände. Am 14. Juni sprach sich die Stimmbevölkerung für eine finanzielle Unterstützung der Zwischennutzungen aus. Auch der provisorische Quartierpark «Josefina» und das Zentrum für Kreislaufwirtschaft «Josy» befinden sich auf dem Areal. Frühestens 2035 soll das Josef-Areal umgebaut werden.

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Kommentare

User #4101 (nicht angemeldet)

Die SP braucht noch Zehntausende Wohnungen für die neuen Bewohner. Deshalb wollen sie die Gebäudehöhe auf 25m aufstocken. Diese Hitzeschluchten werden dann überteuert vermietet. Die arbeitende Bevölkerung wird von dieser Politik immer mehr zerrieben weil sie keine finanzielle Unterstützung vom Staat kassieren.

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