Stadt Zürich

    Stadt Zürich registriert 23 antisemitische Vorfälle an Schulen

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    In den letzten zwei Jahren sind bei der Stadt Zürich 23 antisemitische Vorfälle an Schulen gemeldet worden. Diese gingen von eingeritzten Hakenkreuzen bis zu Übergriffen auf Schüler.

    Seit März 2024 sind an den Stadtzürcher Schulen 23 antisemitische Vorfälle gemeldet worden. (Symbolbild)
    Seit März 2024 sind an den Stadtzürcher Schulen 23 antisemitische Vorfälle gemeldet worden. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Aufgrund eines Vorfalls wechselte ein betroffenes Schulkind von der öffentlichen Schule an eine Privatschule, wie der Stadtrat in seiner Antwort auf eine am Donnerstag publizierte Anfrage schrieb.

    Die Gemeinderäte Stefan Urech (SVP), Ronny Siev (GLP) und Florian Utz (SP) wollten mit der Schriftlichen Anfrage wissen, wie die Stadt mit antisemitischen Vorfällen an den städtischen Schulen umgeht.

    Die Meldestelle für Rassismus, Antisemitismus, Radikalisierung sowie interreligiöse Konflikte gibt es seit März 2024. Seither seien insgesamt 54 Meldungen eingegangen, wie der Stadtrat weiter mitteilte. 23 Fälle hätten einen Zusammenhang mit Antisemitismus gehabt. In acht Fällen seien Schülerinnen und Schüler direkt betroffen gewesen.

    Die gemeldeten Vorfälle reichten von antisemitischen Äusserungen im öffentlichen Raum, Kennzeichen und Symbolen des Rechtsextremismus, wie eingeritzte Hakenkreuze in Pulten, bis hin zu direkten Provokationen auf dem Schulweg oder Pausenplatz. Drohungen und Übergriffe auf Schülerinnen und Schüler seien ebenfalls gemeldet worden.

    Jede Meldung werde einzeln und je nach Fall analysiert und bearbeitet. Je nachdem werden Präventionsprogramme für die Schulen angeboten oder bei direkt betroffenen Schülerinnen und Schülern die Eltern auf die Möglichkeit der Anzeige hingewiesen. Gehen die antisemitischen Aggressionen von Schülerinnen oder Schülern aus, nehme die Schule Kontakt zu den Erziehungsberechtigten auf und kommuniziere klar die Haltung der Schule.

    Nicht alle Meldenden wünschten jedoch eine Beratung, heisst es weiter. Sie wollten den Fall lediglich registriert wissen. Andere erhielten bereits von anderen Stellen Beratungsunterstützung. Eine spezielle Befragung über das Wohlbefinden jüdischer Kinder führt das Departement nicht durch.

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    Kommentare

    Caes

    An welcher Schule will man jetzt Detektoren aufstellen? Um Gegenstände wie Messer und aller „Waffen“ sicherstellen zu können? Ich dachte, ich lese nicht richtig!!! Weil man ja schon zwei tätliche Angriffe hatte. Es wird immer besser!!!! Wie lange wollen die da Oben zuschauen. Ach ja, solange das geschmierte Geld fliesst.

    User #1475 (nicht angemeldet)

    Und das verwundert euch? Woher das wohl kommt. Fragt mal Janslis Gäste

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