Stadt Winterthur tritt bei Schulhausbau auf die Bremse

Der Winterthurer Stadtrat tritt auf die Kostenbremse: Der ursprünglich geplante Erweiterungsbau des Wülflinger Schulhauses Ausserdorf sei viel zu teuer. Nun gibt es vorerst lediglich einen renovierten Turnhallentrakt.

Die Stadt Winterthur muss sparen und geht bei einem Schulhausbau über die Bücher. (Symbolbild)
Die Stadt Winterthur muss sparen und geht bei einem Schulhausbau über die Bücher. (Symbolbild) - KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Die Stadt will im stark wachsenden Stadtteil Wülflingen einen Gross-Hort für 180 Kinder bauen. Als Siegerprojekt wählte die Stadt das Gebäude «Cirque», ein zweistöckiges Gebäude, das keinen rechtwinkligen Grundriss hat, sondern mit seinen sehr vielen Ecken beinahe schon rund erscheint.

Dies ist nun zum Problem geworden. Die Gebäudegeometrie sei «komplex», so der Stadtrat in einer Mitteilung vom Montag. Im Vergleich zu anderen Projekten seien die Kosten des Projekts unverhältnismässig. Der Hort sollte geschätzt rund 6 Millionen Franken kosten – angesichts der angespannten Finanzen zu viel.

Der Stadtrat geht beim Betreuungsgebäude deshalb auf Feld eins und beginnt von vorne. Weiterverfolgt wird derzeit nur die Sanierung der historischen Turnhallen aus dem Jahr 1925. Diese kostet voraussichtlich rund 5,5 Millionen Franken.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #2082 (nicht angemeldet)

In Zürich wird alles angenommen, bis zu 90 Prozent sagen ja zu Allem, egal was es kostet.

User #5707 (nicht angemeldet)

... und das aus Winterthur, es geschehen noch Zeichen und Wunder, jetzt ist sogar die grün-rote Winti-Regierung aufgewacht. Hoffentlich hält es an, unnütze und viel zu teure Projekte wie der Stadtpark, sollte es wirklich nicht mehr geben.

Weiterlesen

crans-montana
Kinder nachts in Bar
trump
189 Interaktionen
«Recht des Stärkeren»

MEHR AUS WINTERTHUR

Andrin Hunziker FC winterthur
1 Interaktionen
1:2 im Testspiel
EHC Winterthur
Eishockey
Stadtpolizei Winterthur
21 Interaktionen
Winterthur ZH